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Karlsruher SC gegen 1. FC Kaiserslautern
Der KSC ist nach dem Sieg gegen Kaiserslautern fünf Spiele in Folge ohne Niederlage © Imago

Karlsruhe - Durch die Niederlage beim Karlsruher SC verliert der 1. FC Kaiserslautern zum zweiten Mal in Folge unter Trainer Konny Fünfstück und bleibt im Mittelfeld stecken. Karlsruhe ist auf dem Vormarsch.

Der 1. FC Kaiserslautern hat seine zweite Niederlage in Folge kassiert und hinkt in der Zweiten  Liga weiter den eigenen Ansprüchen hinterher. Nach einem 0:2 beim Karlsruher SC dümpelt der Aufstiegsaspirant weiter in der unteren Tabellenhälfte herum. (DATENCENTER: Tabelle) 

Der KSC zog durch seinen vierten Saisonsieg nach Punkten (15) mit Kaiserslautern gleich. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

FCK-Torwart Marius Müller ließ nach Abpfiff bei SPORT1 seinen Ärger freien auf: "Wie wir uns heute von der ersten Minute an ergeben, keinen Kampf an den Tag gelegt haben, das ist der Wahnsinn. Das war planlos. So wie wir im Moment spielen, sind wir nur Mittelmaß."

Und Teamkollege Sascha Mockenhaupt ergänzte: "Wir können in der Tabelle den Blick nach hinten richten, nicht weil wir schlecht sind."

KSC-Führung in der Nachspielzeit

Per Foulelfmeter brachte der ehemalige Lauterer Dimitrij Nazarov (45.+1) die Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung. Grischa Prömel gelang kurz nach der Pause (48.) mit seinem ersten Zweitligatreffer die Entscheidung. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

"Das ist eine super Tag - nicht nur für mich, weil ich gegen meinen Heimatverein getroffen habe, sondern für den gesamtem KSC", sagte Nazarov.

Vor 22.932 Zuschauern waren die Hausherren das aktivere Team und hätten bereits vor dem 1:0 einen Strafstoß bekommen müssen, als Markus Karl in der 40. Minute Dennis Kempe von den Beinen holte. Schiedsrichter Knut Kircher entschied aber auf Eckstoß.

Nazarov nutzt die Chance

Wenig später zeigte der Unparteiische aus Rottenburg aber auf den Punkt, nachdem Sascha Mockenhaupt den ehemaligen Lauterer Erwin Hoffer zu Boden gerissen hatte. Nazarov nutzte die Chance zur verdienten Führung. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Auch nach der Pause war Karlsruhe das bessere Team. Spätestens nach dem Traumtor von Prömel, der aus 25 Metern traf, lief bei den Gästen so gut wie nichts mehr zusammen, sodass am Ende die fünfte Saisonniederlage zu Buche stand.

Während Karslruhes Torwart Dirk Orlishausen "wieder Ansätze der Leichtigkeit des letzten Jahres" gesehen hatte, zeigte sich Trainer Markus Kauczinski hocherfreute über den Auftritt seines Teams: "Der Sieg heute war hochverdient, wir haben von Anfang an das Spiel beherrscht und haben eine richtig gute Leistung gezeigt", sagte er SPORT1

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