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Bei Karlsruhe gegen Freiburg bestimmten die Abwehrreihen das Spiel © Imago

Karlsruhe - In einer irren Schlussphase rettet Vadim Manzon dem Karlsruher SC in letzter Minute einen Punkt gegen den SC Freiburg. Die Gäste verpassen die Rückkehr an die Spitze.

Der SC Freiburg hat auf seinem Weg zurück in die Bundesliga einen Rückschlag erlitten und den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Liga verpasst (Spielplan und Tabelle der 2. Bundesliga). Die schwachen Breisgauer kamen nur mit viel Glück zu einem 1:1 (0:0) im badischen Derby beim Karlsruher SC.

Torjäger Nils Petersen (89.) köpfte die Gäste mit seinem neunten Saisontor zwar in Führung, aber Vadim Manzon (90.+1) gelang noch der verdiente Ausgleich für den KSC (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

© SPORT1

KSC stolz auf Moral

Für Petersen war es der 22. Treffer im 22. Pflichtspiel für den Sport-Club. Doch das konnte ihn nicht trösten: "Das tut heute richtig weh, dass wir es nicht über die Zeit gebracht haben, wir können uns aber insgesamt nicht beschweren", sagte Petersen zu SPORT1

Aber auch der KSC konnte mit dem Remis gut leben. Verteidiger Jan Mauersberger jubelte am SPORT1-Mikrofon: "Super wie wir zurück gekommen sind, auch wie wir insgesamt gespielt haben, das war grandios."

Und Trainer Markus Kauczinski lobte: "Die Moral der Mannschaft ist überragend, die Jungs haben Kämpferherzen."

Die 25.297 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Wildparkstadion sahen in der ersten Hälfte überlegene Gastgeber. Die Karlsruher, bei denen Ersatzkeeper Rene Vollath den verletzten Stammtorwart Dirk Orlishausen ersetzte, konnten die guten Chancen in der Anfangsphase durch Dominic Peitz (5.) und Dimitrij Nazarov (9.) aber nicht nutzen.

Freiburg mit frischem Wind aus der Kabine

Die Gäste enttäuschten im ersten Durchgang. Die Breisgauer kamen nicht einmal gefährlich vor das KSC-Tor. Trainer Christian Streich war mit der schwachen Vorstellung seiner Schützlinge sichtlich unzufrieden.

Die Pausenansprache Streichs zeigte Wirkung. Zu Beginn der zweiten Hälfte gingen die Freiburger engagierter zu Werke. Die beste Chance in dieser Phase hatte aber wieder Nazarov (60.). Kurz darauf scheiterte KSC-Kapitän Peitz per Kopf an SC-Torwart Alexander Schwolow (72.).

Beste Spieler aufseiten der Karlsruher waren Boubacar Barry und Grischa Prömel. Bei den Freiburgern konnten Schwolow und Mensur Mujdza überzeugen.

Die Highlights der Partie gibt es ab 19 Uhr in Hattrick - Die 2. BundesligaLIVE imTV auf SPORT1.

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