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München - Stefan Effenberg beim kleinen SC Paderborn - passt nicht? Passt wohl, befindet Deutschlands Rekordspieler und -trainer Friedhelm Funkel bei SPORT1.

Stefan Effenberg, der einstige Leitwolf des großen FC Bayern München ist jetzt Trainer beim kleinen SC Paderborn in der 2. Bundesliga.

Es ist eine Neuigkeit, die schnell so ziemlich alle Fußballinteressierten in zwei Lager spaltet. Kann nicht gut gehen, sagen die einen. Kann es wohl, sagen die anderen.

Unter den Letzteren: Der Mann, der die erste und zweite Bundesliga so gut wie kein anderer kennt.

"Ich finde es toll für Paderborn und für Stefan Effenberg, dass er sein Fachwissen und seine Erfahrung endlich auch als Trainer einbringen kann", sagt Friedhelm Funkel, der Rekordspieler und -trainer der beiden deutschen Topligen zu SPORT1: "Ich bin sicher, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit wird."

"Überragend gut analysierend"

Von jeglichen Mutmaßungen, dass Effenberg für den Job nicht geeignet sei, hält der 61-Jährige "überhaupt nichts".

"Schauen Sie sich an, wie Stefan als TV-Experte den Fußball begleitet hat", sagt Funkel: "Sachlich, nüchtern, klar, überragend gut analysierend. Da besteht überhaupt keine Gefahr. Ich freue mich darauf, dass er die Gelegenheit bekommt und bin felsenfest davon überzeugt, dass es klappt."

Weitere Reaktionen zu Effenbergs Engagement:

Thomas Berthold, Volkswagen-Doppelpass-Experte bei SPORT1: "Wenn man, wie Stefan Effenberg Trainer werden will, muss man muss die Chance ja erstmal bekommen. Auch wenn jemand die Zweite Liga als Mindestanspruch hatte, gibt es ja nur einen überschaubaren Kreis an Arbeitgebern. Die Verantwortlichen werden sich die nötigen Gedanken gemacht haben, ob Effenberg für ihre Mannschaft der richtige Typ ist. Was in jedem Fall für ihn spricht: Er hat selbst auf hohem Niveau gespielt, er hat Fachkompetenz - und eine starke Persönlichkeit."

Ottmar Hitzfeld, Effenbergs früherer Trainer beim FC Bayern bei Sky: "Ich bin absolut begeistert und total überzeugt, dass Stefan Effenberg auch als Trainer eine große Karriere machen wird. Stefan Effenberg zeichnet sein großes Selbstbewusstsein aus, das er auch auf eine Mannschaft übertragen kann. Paderborn braucht jetzt einen Trainer, der voran geht und den Kopf in den Wind streckt. Effenberg ist ein Antreiber und eine Führungspersönlichkeit, das ist seine absolute Stärke."

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