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KSC-Trainer Markus Kauczinski fordert Leidenschaft
Markus Kauczinski hätte den KSC um ein Haar in die Bundesliga geführt © Getty Images

Der Erfolgstrainer will sich zum Saisonende eine neue Herausforderung suchen. Der Präsident bedauert die Entscheidung. Nun gilt der Fokus dem Klassenerhalt.

Zweitligist Karlsruher SC und Trainer Markus Kauczinski gehen am Saisonende getrennte Wege. Das teilte der Klub auf Twitter und in einer Pressemitteilung mit. 

"Nach intensiver Überlegung ist bei mir (...) die Entscheidung gereift, dass es für beide Seiten sinnvoller ist, neue Wege zu gehen. Deshalb werde ich ab dem 01.07.2016 eine neue sportliche Herausforderung suchen. Bis dahin gilt meine volle Konzentration und Energie der Mannschaft und dem Verein", wird Kauczinski in der Erklärung zitiert. 

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther hätte den Erfolgstrainer, der die Profimannschaft aus der Dritten Liga bis zur Schwelle der Bundesliga geführt hatte, gerne weiter behalten. „Das Präsidium bedauert die Entscheidung von Markus Kauczinski sehr und ist auch darüber überrascht, weil der KSC den bisherigen gemeinsamen erfolgreichen Weg gerne fortgesetzt hätte“, erklärte er.

Im Vorjahr war Karlsruhe in den Relegationsspielen denkbar knapp am Hamburger SV gescheitert.

Nach einigen personellen Veränderungen in der Mannschaft findet sich der KSC in dieser Saison plötzlich im unteren Tabellendrittel wieder. Für den Klub offenbar kein Grund, am Trainer zu zweifeln. 

"Wir akzeptieren die Beweggründe unseres Trainers. Der gemeinsame Fokus von Markus Kauczinski und dem KSC liegt jetzt darin, die laufende Saison erfolgreich zu gestalten", erklärte Wellenreuther.

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