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Denis Linsmayer
Denis Linsmayer (2.v.r.) traf zur 1:0-Führung für den SV Sandhausen © Getty Images

Sandhausen - Nur der Punktabzug vor der Saison verhindert nach dem Sieg über Karlsruhe die Tabellenführung. SVS-Trainer Schwartz will von einem möglichen Aufstieg nichts wissen.

Der SV Sandhausen sorgt in der 2. Bundesliga weiter für Furore.

Im Derby gegen den Karlsruher SC gewann der SVS am 15. Spieltag souverän mit 3:1 (2:0) und kletterte durch den bereits siebten Saisonsieg vorerst auf Tabellenplatz vier. Ohne die drei Punkte Abzug zu Saisonbeginn wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsordnung wäre Sandhausen derzeit sogar Spitzenreiter. (DATENCENTER: Tabelle)

Schwartz wehrt sich gegen Aufstiegsgerede

"Wir sind mit einer Hypothek gestartet. Dafür haben wir es gut gemacht. Ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte Sandhausens Trainer Alois Schwartz bei SPORT1. Als Aufstiegskandidat sieht er sein Team aber nicht. "Soweit sind wir noch lange nicht", wehrte er sich gegen Vergleiche zum letztjährigen Aufsteiger Darmstadt 98: "Wir wollen 40 Punkte Plus erreichen und nicht absteigen."

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Denis Linsmayer (14.), Aziz Bouhaddouz (25. Foulelfmeter) und Robert Zillner (66.) sorgten für klare Verhältnisse vor 10.515 Zuschauern. (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse)

Manuel Torres (69.) verkürzte für den KSC, der nach sieben Spielen ohne Niederlage wieder einen Rückschlag kassierte und Neunter ist. Der KSC verlor zudem Dimitrij Nazarov mit Gelb-Roter Karte wegen wiederholten Foulspiels (90.+2), haderte auch mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Bastian Dankert.

Kauczinski übt Kritik am Schiedsrichter

"Wir haben es verpasst, den Anschluss zu machen. Aber der Schiedsrichter hat heute auch seinen Teil dazu beigetragen, dass wir nicht mehr rangekommen  sind", sagte Trainer Markus Kauczinski.

Und Torwart Dirk Orlishausen ergänzte: "Ich weiß nicht, ob er den Elfmeter hätte geben müssen, ob das Tor in der zweiten Halbzeit von Hoffer Abseits war. Oder ob wir hätten einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen."

SVS-KSC
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"Werde wieder bei SPORT1 im Vorlauf sein"

Im Hardwaldstadion begannen die Gäste bei widrigen Verhältnissen und auf matschigem Geläuf zwar stark, ließen sich aber bald von Sandhausen den Schneid abkaufen.

Linsmayer brachte die Gastgeber mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung, den Orlishausen wie folgt kommentierte: "In der ersten Halbzeit kriege ich wieder ein Traumtor, wo ich wieder bei SPORT1 im Vorlauf sein werde." Nach dem von Dominic Peitz an Jakub Kosecki verursachten verwandelte Bouhaddouz den Strafstoß sicher zu verdienten 2:0-Pausenführung. 

Nach dem Wechsel drückte der KSC zunächst, fing sich aber den Konter zum 0:3 ein. Damit war die Partie praktisch entschieden.

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