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Jens Todt ist seit Juni 2013 Sportdirektor des Karlsruher SC
Jens Todt ist seit Juni 2013 Sportdirektor des Karlsruher SC © Getty Images

KSC-Sportdirektor Jens Todt erklärt das Anforderungsprofil für Kauczinskis Nachfolger. SPORT1-Experte Christian Beeck sieht in der Trainersuche eine Herausforderung.

Knapp zwei Monate ist es her, dass Markus Kauczinski frühzeitig seinen Abschied als Trainer des Karlsruher SC zum Ende der laufenden Saison bekannt gegeben hat.

Bis zum kommenden Sommer haben die Verantwortlichen um Sportdirektor Jens Todt nun Zeit, einen Nachfolger für den 45-Jährigen zu finden - und machen sich dabei offenbar noch keinen Stress.

Er könne Weihnachten und Silvester "genießen, ich kann aber auch weitersuchen", sagte Todt vor der Zweitligapartie des KSC gegen RB Leipzig bei SPORT1.

Zu Namen wollen sich die Karlsruher derzeit noch nicht äußern. "Mal gucken, lassen Sie sich überraschen", sagte Todt lediglich mit einem Augenzwinkern.

Zumindest über die Voraussetzungen, die der neue Coach mitbringen sollte, ist man sich im Wildpark aber bereits im Klaren.

"Es ist schon Teil des Profils, dass unser Trainer nachgewiesen haben soll, dass er gerne junge Spieler entwickelt - und dass er auch schon gezeigt hat, dass er den Markt kennt, auf dem wir uns tummeln. Das sind zwei Dinge, die sehr wichtig sind", erklärte Todt.

SPORT1-Experte Christian Beeck sieht in der Trainersuche derweil durchaus eine Herausforderung.

"Ich glaube, es ist nicht leicht, einen richtig guten Trainer zu finden, weil alle wirklich in dem gleichen Becken schwimmen. Da jemanden zu finden, der zu der Philosophie in Karlsruhe passt, ist nicht leicht", sagte der ehemalige Sportdirektor von Union Berlin und Energie Cottbus.

Es mache aber "mehr Spaß, als wenn man unter Zeitdruck steht. Dann findet man meistens auch das Richtige."

Kauczinski, der seit 2001 als Jugendtrainer, Jugendkoordinator und seit März 2012 als Cheftrainer der Profis beim Karlsruher SC tätig ist, hatte am 5. Oktober seinen Abschied von den Badenern bekannt gegeben.

In einer Erklärung ließ Kauczinski mitteilen, es sei "für beide Seiten sinnvoller, neue Wege zu gehen".

In der Vorsaison war der Trainer mit den Karlsruhern im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg erst in der Relegation denkbar knapp am Hamburger SV gescheitert.

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