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Kerem Demirbay (r.) traf gegen Frankfurt doppelt
Kerem Demirbay (r.) traf gegen Frankfurt erst doppelt und sah dann Gelb-Rot © Imago

Fortuna Düsseldorfs Sportchef hält die Strafe gegen Kerem Demirbay wegen eines frauenfeindlichen Spruchs für zu hoch. Doch die Debatten um Demirbay reißen nicht ab.

Die verbale Entgleisung von Kerem Demirbay im Spiel von Fortuna Düsseldorf beim FSV Frankfurt schlägt nach wie vor hohe Wellen.

Weil der Mittelfeldspieler nach seinem Platzverweis Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus mit einem frauenfeindlichen Spruch beleidigt hatte, wurde er für fünf Spiele gesperrt. Zwei davon wurden auf Bewährung ausgesetzt.

"Ich finde, dass fünf Spiele, auch wenn zwei auf Bewährung sind, zu hoch sind", sagte Fortuna-Sportchef Rachid Azzouzi bei SPORT1. Zuvor hatten die Düsseldorfer Einspruch gegen die Strafe eingelegt.

Nun aber sorgt Demirbay wieder für Aufregung. Er wurde von seinem Verein dazu aufgefordert, ein Mädchenspiel zu pfeifen - und präsentierte sich dort in Ausgehklamotten und augenscheinlich auch nicht sehr motiviert. Davon zeugen zumindest Bilder in den sozialen Netzwerken.

Azzouzi aber will ihm das nicht zum Vorwurf machen und betonte: "Wir stehen alle hinter Kerem."

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