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Stefan Effenberg ist erst sein Mitte Oktober beim SC Paderborn im Amt
Stefan Effenberg kassiert in Nürnberg die nächste Niederlage mit dem SC Paderborn © Getty Images

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg setzt seine Erfolgsserie fort und besiegt auch Stefan Effenbergs SC Paderborn. Zumindest bis zum Sonntag liegt der FCN damit auf Platz 3.

Der 1. FC Nürnberg mausert sich in der 2. Bundesliga immer mehr zu einem ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten.

Gegen den von Stefan Effenberg trainierten SC Paderborn kamen die Franken beim Hinrundenabschluss zu einem verdienten 2:1 (1:0)-Sieg und kletterten vorerst auf Relegationsplatz drei. Paderborn wartet derweil seit nunmehr fünf Ligaspielen auf einen Sieg und steckt tief im Tabellenkeller fest. (DATENCENTER: Tabelle)

"Wir sind schon ein großes Stück besser geworden in den letzten Wochen", freute sich FCN-Cheftrainer Rene Weiler bei Sky. Für Niclas Füllkrug, der zur Führung des FCN traf, steht der Teamgeist im Vordergrund: "Wie stehen sehr geschlossen auf dem Platz, das kann kein Einzelspieler der Welt hervorbringen"

Effenberg: "Bin kein Zauberer"

"Wir waren nicht zwingend vor dem Tor und haben leichtsinnige Fehler gemacht", sagte Paderborn-Stürmer Nico Proschwitz. Sein Trainer Stefan Effenberg wirkte nach dem erneuten Pleite nicht einmal besonders geknickt. "Das Ergebnis täuscht ein bisschen. Wir haben wieder einen hohen Aufwand betrieben, uns am Ende aber nicht belohnt."

"Wer den Glauben verliert, der hat verloren - und das tun wir nicht", so Effe. "Einige haben gedacht, ich bin ein Zauberer. Aber ich bin Fußballlehrer, nicht mehr und nicht weniger. Das muss Schritt für Schritt gehen. Du brauchst das Erfolgserlebnis. Aber es kommt, ich habe es im Gefühl."

Füllkrug, bereits in der Vorwoche mit einem "Doppelpack" am 4:0-Sieg beim FC St. Pauli beteiligt, traf sehenswert (34.) per Freistoß. Im zweiten Durchgang erhöhte Tim Leibold (73.) auf 2:0, der Anschlusstreffer durch Kevin Stöger (89.) änderte nichts mehr an Nürnbergs drittem Sieg in Folge. (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse)

Füllkrug aus 20 Metern in den Winkel

25.102 Zuschauer in Nürnberg sahen lange Zeit eine äußerst mäßige Begegnung. Beide Mannschaften leisteten sich im Spielaufbau viele Fehler, Offensivaktionen verpufften im Mittelfeld. Im Verlauf der ersten Halbzeit fand der "Club" jedoch besser ins Spiel und verlagerte das Geschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte. (Die Highlights der Freitagsspiele in Hattrick - die 2. Bundesliga, Fr. ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1)

Die Führung durch Füllkrug, der aus rund 20 Metern in den linken Winkel vollendete, war somit durchaus verdient. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen)

Nach der Pause blieb Nürnberg die tonangebende Mannschaft und hätte durch Alessandro Schöpf erhöhen können (49.). Paderborn tat sich weiter schwer und brachte kaum einen Angriff sauber zu Ende. Da Nürnberg zu wenig aus der spielerischen Überlegenheit machte, blieb die Partie trotz Leibolds Treffer zerfahren. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

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