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Fürth-Präsident Helmut Hack setzt sich für die Belnage der Zweiten Liga ein
Helmut Hack ist seit 1996 Präsident bei Greuther Fürth und zusätzlich Mitglied im Ligavorstand © Getty Images

Helmut Hack spricht jetzt bei SPORT1 über Jungprofis, die seiner Meinung nach zu schnell den Schritt zu großen Klubs wagen. Dies sieht der Greuther Fürth-Boss mit Sorge.

Helmut Hack hat sich besorgt über die Entwicklung bei jungen Profis geäußert, die zu schnell zu großen Vereinen wechseln.

"Wenn junge Spieler eine gute Ausbildungsstelle bei einem kleinen Verein haben, mit einem tollen Nachwuchsleistungszentrum, sollten sie erst mal den kleineren Schritt gehen und nicht gleich verrückt werden und den ganz großen wagen", sagte der 66 Jahre alte Präsident von Zweitligist Greuther Fürth im Gespräch mit SPORT1.

"Es ist im Fußball inzwischen leider eine Tendenz spürbar, dass ganz junge Spieler zu schnell zu großen Klubs wechseln. Das ist in meinen Augen nicht gut."

Der U 17-Nationalspieler Timothy Tillman wechselte im Sommer 2015 für 500.000 Euro von den Kleeblättern zum Rekordmeister.

In der Sport Bild hatte Hack gesagt, dass bei vielen der Verstand aussetze, wenn ein Angebot des FC Bayern komme.

Dies relativierte er nun. "Ich habe nicht den FC Bayern angegriffen. Ich habe nur gesagt, dass junge Spieler nicht gleich dahin gehen sollen, wo ein großer Name dahinter steht. Sie sollen den normalen Weg gehen, wenn sie in einem Verein, in dem sie zuhause sind, die bestmögliche Entwicklungschance haben."

Wichtig sei "die Nähe zum Elternhaus und dass sie langsam wachsen können. Das geht nicht nur gegen die Bayern, sondern das meine ich grundsätzlich."

Als positives Beispiel, wie es gehen kann auf dem Weg nach oben, nennt Hack Schalkes Mittelfeldspieler Johannes Geis: "Er ist von Fürth nach Mainz gegangen und dann zu Schalke. Er hat sich in Mainz absolut positioniert und hat dann den nächsten Schritt nach Schalke gemacht."

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