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Hasan Ismaik sorgt erneut mit Beiträgen auf Facebook für Verwirrung. Es gebe "Fragen, die ich mir immer wieder stelle". Unter anderem sieht er die Löwen bald in Liga drei.

Hasan Ismaik und 1860 München - ein Verhältnis, was immer wieder für Kopfschütteln sorgt.

Nun hat sich der Investor, der seit dem neuen Jahr in den sozialen Medien mit deutschsprachigen Accounts aktiv ist, auf Facebook an seine Follower gewandt.

"Es gibt Fragen, die ich mir immer wieder stelle und die Antworten darauf suche", schrieb Ismaik in seinem ersten von mehreren Beiträgen, die er mit Bildern veranschaulichte.

Im zweiten Post hinterfragte er seinen eigenen Verein: "Wie kann es sein, dass ein traditionsreicher Verein, wie der Löwenverein, sich quasi permanent in einer gefesselten Lage befindet, wobei ihm alle möglichen Befreiungsinstrumente zur Verfügung stehen?"

Noch kurioser wurde es in Beitrag drei - denn Ismaik sieht die Sechziger bald in der Drittklassigkeit versinken. "50 Mio. Euro in den letzten vier Jahren und viele Millionen davor, dennoch ging es mit dem Verein bergab und jetzt steuern die Löwen Richtung dritte Liga", so Ismaik.

Der 39-Jährige findet offenbar nicht, dass mit seinem Geld die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Zuletzt hatte Ismaik aber den Löwen aber in einem offenen Brief erneut seine Unterstützung zugesichert.

Auch zur Thematik Allianz Arena/FC Bayern äußerte sich der Jordanier. "Die Löwenanteile an der Allianz Arena wurden verkauft. Profitiert hat hierbei der F. C. Bayern! Euer Geld fließt in die Allianz Arena – 6 Millionen Euro jährlich! Wer profitiert hiervon?"

Ismaik schloss mit einer weiteren Kritik an seinem Verein und einer kleinen Medienschelte ab. "Wer hat Interesse darin, dass die Medien weiter so negativ über den Verein berichten? Ist das im Interesse der Löwen?"

Was er genau mit diesen Mitteilungen bezwecken wollte, wird Ismaik wohl nur selbst wissen. Viele User hinterfragten seine Aktion auf alle Fälle.

Sportchef Oliver Kreuzer hatte sich am Rande des Sparhandy-Cups trotz der verwirrenden Situation zuversichtlich gezeigt. "Wir wissen, dass wir in einem guten Austausch sind, auch, dass es Hilfe geben wird – in welcher Form auch immer", sagte Kreuzer bei SPORT1.

Er wies allerdings auch auf die Abhängigkeit hin: "Es ist richtig, dass wir finanzielle Unterstützung aus Abu Dhabi brauchen."

Diese Abhängigkeit hatte Trainer Benno Möhlmann wiederum kritisiert.

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