vergrößernverkleinern
Oliver Kreuzer wünscht sich kürzere Entscheidungswege beim TSV 1860
Oliver Kreuzer wünscht sich kürzere Entscheidungswege beim TSV 1860 © Getty Images

Der TSV 1860 steckt nicht nur mitten im Abstiegskampf, auch der Investor sorgt des Öfteren für Irritationen. Sportchef Oliver Kreuzer moniert fehlende Handlungsschnelligkeit.

Der TSV 1860 München steckt im Abstiegskampf und Trainer Benno Möhlmann bereitet die "Löwen" gerade auf die restlichen 15 Spiele der laufenden Saison vor. Doch ruhig geht es nach wie vor nicht wirklich zu beim krisengeplagten Zweitligisten.

Investor Hasan Ismaik gibt mal wieder Rätsel auf. Und seine großspurigen Ankündigungen kommen längst nicht mehr bei jedem Fan gut an.

In der vergangenen Woche hatte der 43-Jährige Milliardär auf seiner Facebook-Seite "Ismaik1860" den Anhängern ein neues Stadion in Aussicht gestellt. Für den Abstiegskampf wünscht sich Möhlmann lieber noch die eine oder andere Verstärkung. Doch die lässt weiter auf sich warten.  

"Die Situation ist nicht schwierig", sagt Sportchef Oliver Kreuzer zu SPORT1, "es sind derzeit nur sehr lange Entscheidungswege. Aber wenn wir am Ende des Tages alles hinbekommen, ist es gut."

Bisher wurde mit Sascha Mölders lediglich ein Neuzugang präsentiert. Der 30 Jahre alte Stürmer wurde bis zum Sommer vom FC Augsburg ausgeliehen.

Viel Kontakt zu Ismaik gebe es nicht, verrät Kreuzer: "Seit ich hier bei 1860 bin, haben wir uns einmal gesehen und ausgetauscht."

Die Geschäftsführung sei "in Kontakt mit Hasan, das ist auch gut so", meint der 50-Jährige noch. "Es fehlt uns etwas Handlungsschnelligkeit, aber von mangelndem Austausch kann nicht die Rede sein."

Kreuzer will derweil erstmal keinen Gedanken an ein neues Stadion verschwenden. "Es wäre schön, wenn das realisierbar wäre, aber wir dürfen nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel