vergrößernverkleinern
Marco Kurz ist seit dieser Rückrunde Chefcoach bei Fortuna Düsseldorf © imago

Düsseldorf - Auch mit Neucoach Marco Kurz kommt Fortuna Düsseldorf nicht aus der Abstiegsregion. Bei SPORT1 sieht der Düsseldorfer Hoffnungsträger dennoch Fortschritte.

Fortuna Düsseldorf steckt auch mit dem neuen Trainer Marco Kurz im Tabellenkeller fest. (Ergebnisse und Spielplan der Zweiten Liga)

Die Rheinländer verloren im ersten Pflichtspiel des Jahres gegen den 1. FC Heidenheim 0:1 (0:0) und offenbarten dabei wie unter Kurz' im November entlassenen Vorgänger Frank Kramer eklatante Schwächen im Offensivspiel.

(Hattrick - Die 2. Bundesliga mit allen Highlights am Sonntag ab 19 Uhr sowie dem Livespiel am Montag ab 19.45 Uhr im TV auf SPORT1)

© SPORT1

Mit nur 15 Treffern stellt Düsseldorf den schwächsten Angriff der Liga. (DATENCENTER: Tabelle)

Die Fortuna schwebt als Tabellen-15. weiter in Abstiegsgefahr (20 Punkte), Heidenheim (27) verbesserte sich derweil auf Rang acht. (SERVICE:Der große SPORT1-Aufstiegsgipfel)

Kurz sieht gute Ansätze

Robert Leipertz (69.) erzielte das Tor des Tages. Der Mittelfeldspieler profitierte dabei von einem Fehler von Julian Koch, der zunächst an einem langen Pass vorbei lief und dann dann unglücklich ausrutschte.

"Abstiegskampf spielt man nicht erst am Saisonende. Es fängt jetzt schon an", sagte Düsseldorfs Karim Haggui bei SPORT1. Dennoch glaubt der Routinier an den Klassenerhalt: "Wenn wir vom Kampf und Willen so weiter spielen, kippt irgendwann das Glück auf deine Seite."

Heidenheims Coach Frank Schmidt lobte bei SPORT1 derweil die Einstellung von Joker Leipertz: "Es freut mich, dass ein Spieler, der von der Bank kommt, nicht beleidigt ist, sondern sofort da ist und Gas gibt."

Neu-Trainer Kurz zog trotz der Niederlage bei SPORT1 ein positives Fazit: "Wir waren in der ersten Halbzeit zu verhalten. Trotzdem sind wir gut gegen den Ball gestanden. Schritt für Schritt sind wir dann besser geworden. Schade, dass gerade in so einer Phase ein Fehler unterläuft. Aber kein Vorwurf."

Düsseldorf war vor 24.267 Zuschauern durchaus bemüht, es fehlte aber an Tempo und Präzision. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Insbesondere im Spiel nach vorne gelang kaum etwas, auch Heidenheim sorgte zunächst für wenig Torgefahr. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Leipertz profitiert von Koch-Lapsus 

Leipertz' Treffer nach Kochs misslungener Abwehr passte in einem Spiel auf mäßigem Niveau ins Bild.

Bei den Gastgebern überzeugten Kerem Demirbay und Alexander Madlung.

Heidenheim hatte seine stärksten Spieler in Marc Schnatterer und dem eingewechselten Torschützen Leipertz. 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel