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Yussuf Poulsen steht bei RB Leipzig unter Vertrag
Hat gut lachen: Yussuf Poulsen hat bei RB Leipzig einen Vertrag bis 2019 © Getty Images

Leipzig - Auch dem Weg in Richtung Bundesliga lässt sich RB Leipzig auch von Braunschweig nicht aufhalten. Rangnick lobt bei SPORT1 - doch Keeper Coltorti verletzt sich schwer.

RB Leipzig marschiert auch im neuen Jahr mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Bundesliga.

Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann gegen Eintracht Braunschweig nach einer über weite Strecken beeindruckenden Leistung 2:0 (2:0) und baute seine Tabellenführung in der Zweiten Liga auf sechs Punkte aus. (Ergebnisse und Spielplan der Zweiten Liga)

Überschattet wurde der Sieg indes von der verletzungsbedingten Auswechslung von Stammtorhüter Fabio Coltorti (Verdacht auf Schultereckgelenk-Sprengung), für den Peter Gulacsi zwischen die Pfosten rückte. 

Offensivspieler Emil Forsberg, für den der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp in der Winterpause vergeblich neun Millionen Euro Ablöse geboten hatte, erzielte in der 24. Minute nach einem gelungenen Freistoßtrick die verdiente Führung für anfangs wie entfesselt aufspielende "Bullen".

Rangnick: "Teilweise sehr gut"

"Das war heute teilweise seht gut. An der 1. Halbzeit habe ich nichts auszusetzen", sagte Rangnick zu SPORT1. Was ihn besonders erfreute? "Die Balleroberung und die Konter." (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

Über die komfortable Tabellensituation meinte Rangnick nur: "Der Vorsprung ist der gleiche geblieben. Es war wichtig gewonnen zu haben, das Spiel bei St. Pauli wird wichtig."

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht begräbt nun erst mal alle Aufstiegsambitionen.

Bei SPORT1 meinte er: "Wir hatten vor der Saison einen Riesenumbruch. Wenn man überhaupt an den Aufstieg denkt, dann muss man dies Spiel gewinnen, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, nochmal dran zu kommen."

Torwartfehler von Gikiewicz

Nur sechs Minuten später legte Abwehrspieler Marvin Compper nach einem Torwartfehler von Rafal Gikiewicz zum 2:0 nach. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Über den Sieg war der frühere Hoffenheimer natürlich happy. "Die Art und Weise war super und wichtig, um gut in die Rückrunde zu starten. Wenn wir alles geben, sind wir schwer zu stoppen", sagte Compper SPORT1.

Gikiewicz zeigte sich nach dem Spiel bei SPORT1 selbstkritisch: "Wir haben nicht gut gespielt in der ersten Halbzeit. Das zweite Tor war mein Fehler. Wir haben jetzt neun oder zehn Tore nach Standards kassiert. Das muss besser werden."

Aber ganz abhaken will er den Aufstieg noch nicht: "Wir haben noch 14 Spiele. Ich denke, wir müssen weitermachen und am besten eine Serie starten. Dann ist noch alles möglich."

Vor 28.211 Zuschauern in der Leipziger WM-Arena demonstrierte Leipzig jedenfalls eindrucksvoll, warum der Emporkömmling als großer Aufstiegsfavorit gilt.

Die Braunschweiger, die bis dahin die beste Abwehr der Liga stellten, bekamen erst in der zweiten Halbzeit die Leipziger Offensive etwas besser in den Griff.

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