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Eintracht Braunschweig v 1860 Muenchen  - 2. Bundesliga
Phil Ofosu-Ayeh kommt am 23. Spieltag mit Eintracht Braunschweig nicht über ein Remis hinaus © Getty Images

Braunschweig - In einem unspektakulären Spiel vor heimischer Kulisse gegen den FSV Frankfurt verpasst Eintracht Braunschweig die Chance, an dem Spitzenquintett der Zweiten Liga dranzubleiben.

Rückschlag für Eintracht Braunschweig im Zweitliga-Aufstiegsrennen: Die Niedersachsen kamen gegen den FSV Frankfurt über ein 0:0 nicht hinaus und haben dadurch nunmehr schon sieben Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei. (SERVICE: Die Statistiken des Spiels)

"Es sind jetzt sieben Punkte, wir brauchen im Moment nicht mehr auf die Tabelle schauen", sagte Abwehrspieler Ken Reichel zu SPORT1.

Die Highlights der Partie am Sonntag ab 19 Uhr in "Hattrick - Die 2. Bundesliga" im TV auf SPORT1.

Frankfurt entkommt Gefahrenzone

Immerhin blieb die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht im siebten Heimspiel in Folge ohne Niederlage. Frankfurt vergrößerte durch das Remis seinen Vorsprung auf die Gefahrenzone auf bereits neun Zähler. (DATENCENTER: Tabelle)

"Vom Spielverlauf und so, wie wir uns präsentiert haben, können wir zufrieden sein, es wäre aber trotzdem etwas mehr drin gewesen", sagte FSV-Coach Tomas Oral am SPORT1-Mikrofon.

Davon, dass das Ziel Klassenerhalt wohl schon erreicht sei, will der 42-Jährige noch nichts wissen. "Wir haben jetzt 27 Punkte, und in der 2. Liga bleibt man mit 40. Wir haben also noch 13 Zähler zu wenig."

Huber: "Wir hatten das letztes Jahr schon"

Auch FSV-Profi Alexander Huber wollte bei SPORT1 noch nicht entspannt sein, was den Klassenerhalt angeht: "Man hat jetzt schon ein paar Punkte nach unten, aber wir hatten das letztes Jahr schon und hatten dann eine Negativ-Serie und sind nochmal rein geraten."

19.667 Zuschauer im gut gefüllten Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße sahen eine durchschnittliche Partie, in der beide Teams mehrere gute Siegchancen ausließen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

So verfehlte Zlatko Dedic schon in der achten Minute das Tor der Norddeutschen nur knapp, 60 Sekunden unterlief auf der Gegenseite Debütant Philipp Tietz aus kurzer Distanz das gleiche Missgeschick.

Lob für Tietz

Tietz bekam ein Sonderlon von Lieberknecht. "Ich habe ein sehr gutes Debüt von Philipp Tietz gesehen, er hat das sehr gut gemacht", sagte der Eintracht-Coach zu SPORT1.

"Ich hab einfach gesehen, wie er sich präsentiert hat in den letzten Trainingswochen. Da vorne bei uns der Schuh' drückt, der Killer fehlt, und er sich so gut präsentiert hat, war das gerechtfertigt ihn aufzustellen.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung immer mehr, Torszenen blieben Mangelware. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

 

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