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Marco Terrazzino vom VfL Bochum jubelt
Der Ex-Freiburger Marco Terrazzino brachte den VfL Bochum in Führung © Getty Images

Bochum - Der VfL Bochum präsentiert sich gegen den SC Freiburg gnadenlos effektiv und hält Kontakt zu den Aufstiegsrängen. Ein Ex-Freiburger bringt den VfL auf die Siegerstraße.

Fünf Tage vor dem Pokal-Hit gegen Rekordgewinner Bayern München hat sich der VfL Bochum im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga zurückgemeldet.

Zum Wiederbeginn nach der Winterpause bezwangen die Westfalen den Tabellenzweiten SC Freiburg mit 2:0 (1:0) und näherten sich bis auf zwei Punkte dem Relegationsplatz drei. (DATENCENTER: Tabelle)

Ex-Freiburger Terrazzino schlägt früh zu

Marco Terrazzino mit dem ersten Kopfballtor seiner Profikarriere (13.) und Tim Hoogland, der einen Weitschuss von Timo Perthel mit der Hacke ins Netz lenkte (67.), sicherten den Gastgebern einen Start nach Maß ins Jahr 2016. "Das sind natürlich auch Glücksmomente, ich halte den Fuß einfach hin und er geht rein", sagte Hoogland bei SPORT1. (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Bochums Trainer Gertjan Verbeek war ebenfalls zufrieden. "Wir haben heute gegen einen Konkurrenten um den Aufstieg gewonnen. Wir müssen aus 15 Spielen zehn gewinnen um aufzusteigen", sagte Verbeek bei SPORT1.

Verbeek reicht Streich die Hand

Vor dem Spiel kam es zu einer versöhnlichen Geste zwischen Verbeek und seinem Trainerkollegen Christian Streich. Die Streit aus der Saison 2013/14 ist damit offenbar beigelegt. "Freiburg ist hier zu Gast, und ich gebe den Gästen immer die Hand. Im Fußball gibt es Emotionen, aber der Streit ist schon lange her", sagte Verbeek. Der damalige Trainer des 1. FC Nürnberg war im Spiel in Freiburg mit Streich aneinandergeraten und anschließend die Pressekonferenz boykottiert.

Während im Hinspiel ein Handschlag der beiden Trainer noch ausblieb, reichte nun Verbeek Streich die Hand.

Der Gästetrainer wollte die Szene nicht kommentieren, zeigte sich aber anschließend als fairer Verlierer. "Bochum hat zwei Tore geschossen und wir keins, deswegen haben sie verdient gewonnen", sagte Streich bei SPORT1: "Ich war aber zu großen Teilen zufrieden mit meiner Mannschaft. Es liegt nicht an den Verletzten, dass wir verloren haben."

In der Offensive mussten die Breisgauer unter anderem auf die verletzten Stammspieler Nils Petersen, Maximilian Philipp und Mike Frantz verzichten. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Freiburgs Vorsprung könnte schmelzen

Verfolger 1. FC Nürnberg könnte am Samstag (13 Uhr im LIVETICKER und LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm) mit einem Sieg bei 1860 München bis auf zwei Zähler an den Tabellenzweiten heranrücken. Spitzenreiter RB Leipzig könnte am Sonntag (13.30 Uhr im LIVETICKER und LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm) seinen Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen. (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse)

© SPORT1

Vor 18.245 Zuschauern war zunächst Bundesliga-Absteiger Freiburg die spielerisch bessere Mannschaft.

Riemann lässt Freiburger Angreifer verzweifeln

Doch VfL-Torhüter Manuel Riemann machte mehrere gute Chancen der Gäste zunichte.

Nach der Pause allerdings verdiente sich Bochum den Sieg, die Breisgauer kamen kaum noch gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Der VfL, nun seit fünf Heimspielen ungeschlagen, empfängt am Mittwoch (20.45 Uhr im LIVETICKER und LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm) im Viertelfinale des DFB-Pokals den FC Bayern.

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