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Eintracht Braunschweig v 1. FC Union Berlin  - 2. Bundesliga
Kehrt hoffentlich bald wieder zurück: Union Berlins Trainer Sascha Lewandowski © Getty Images

Berlin - Ohne ihren Cheftrainer erkämpfen sich die dezimierten Eisernen drei Punkte gegen den KSC. Union Berlins Grüße gehen nach dem Sieg an den erkrankten Sascha Lewandowski.

Am Ende widmeten sie Sascha Lewandowski den Sieg.

Der 1. FC Union Berlin hat ohne seinen erkrankten Cheftrainer seine Heimserie in der Alten Försterei fortgesetzt. Die "Eisernen" siegten gegen den Karlsruher SC 2:1 (1:1) und gewannen damit auch das dritte Heimspiel der Rückrunde. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Nach dem Spiel widmete Lewandowski-Vertreter André Hofschneider seinem für drei Wochen krankgeschriebenen Chef den Sieg: "95 Prozent des Sieges gehören dem Trainer, wir haben kaum was verändert in den zwei Tagen. Es ist natürlich gut gelaufen für mich, aber ich bin jetzt einer, der das Kompliment für alle entgegen nimmt", so Hofschneider zu SPORT1.

Auch Torschütze Felix Kroos war in Gedanken bei Lewandowski: "Seine Krankheit kam für uns überraschend, es hat keiner was gemerkt. Ich hoffe, dass wir dem Trainer mit diesem Sieg helfen konnten .

Wood Unions Torschütze vom Dienst

Bobby Wood (60.) erzielte den Siegtreffer in Unterzahl, nachdem Damir Kreilach wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (47.) gesehen hatte.

Hiroki Yamada (31.) hatte die Gäste vor 18.952 Zuschauern in Führung geschossen. Felix Kroos glich für Union mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel von der Strafraumgrenze kurz vor der Pause (45.+1) aus.

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Wood hatte bei seinem zehnten Saisontreffer Glück, sein Linksschuss wurde vom vier Minuten zuvor eingewechselten Sascha Traut unhaltbar ins Tor abgefälscht. Der Offensivspieler erzielte bereits sein fünftes Tor in der Rückrunde.

KSC nicht clever genug

Es war von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Gäste sich nicht versteckten. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Am Ende hatte der KSC aber in Überzahl kaum noch etwas zuzusetzen, Yamada (76.) vergab noch die beste Chance.

Gäste-Trainer Markus Kauczinski war hinterher dementsprechend bedient: "Die Niederlage tut weh, da wir auch geführt haben. Die Gelb-Rote Karte und die Auswechslung von Daniel Gordon waren zwei wichtige Szenen. Da haben wir ziemlich umstellen müssen."

Union zog dank der besseren Tordifferenz in der Tabelle am punktgleichen KSC vorbei, beide Teams haben auf den Plätzen neun und zehn 30 Zähler auf dem Konto. (DATENCENTER: Tabelle)

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Union gegen Karlsruhe in Zahlen
Union gegen Karlsruhe in Zahlen © SPORT1
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