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Hasan Ismaik hat sich erneut mit eigenwilligen Vorstellungen gemeldet
Hasan Ismaik hat sich erneut mit eigenwilligen Vorstellungen gemeldet © Getty Images

Hasan Ismaik sorgt mit einer wilden Stadionidee für Aufsehen. Der Investor von 1860 München will nicht nur ein neues Stadion errichten - sondern dazu einen passenden Löwen-Park.

Hasan Ismaik hat sich mal wieder zu Wort gemeldet - und wie!

Der Investor von 1860 München hat offenbar genaue Pläne für ein neues Stadion für die Löwen. Die neue Heimstätte soll gegenüber den Messehallen in Riem ihren Platz finden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

"Mindestens 52000" Zuschauer sollen in das neue Stadion passen, erklärte der Jordanier bei einem Treffen mit Fans der Organisation Arge in einem Landgasthof. Geplant sei, dass die Löwen vorübergehend im Grünwalder Stadion spielen sollen, allerdings unter der "Voraussetzung, dass wir die Genehmigung bekommen für ein neues Stadion".

Die mögliche neue Arena beschreibt Ismaik in seinen Vorstellungen als "architektonisches Highlight".

Ismaik setzt aber noch einen drauf. Denn zusätzlich zur Löwen-Arena schwebt ihm ein Löwen-Park vor. Der Zoo soll neben dem neuen Stadion errichtet werden.

"Es werden alle Löwenrassen der Welt dort zu sehen sein", erklärte der 39-Jährige, der den Tieren auch Namen geben will - und zwar nicht irgendwelche. Denn "jedes Tier wird den Namen eines Spielers tragen, der bedeutend war für 1860".

Ismaik habe seine Pläne bereits mit Oberbürgermeister Dieter Reiter besprochen, der diese Idee "sehr schön" fände. Auch die Finanzierung des Projekts sei angeblich kein Problem.

Präsident Peter Casalette sagte der Bild: "Die Pläne sind sehr konkret und ligaunabhängig. Ismaik trägt die Finanzierung, es soll in Riem gebaut werden und 30-50.000 Plätze haben."

Die Sache hat allerdings auch einen Haken: Ismaik fordert - wieder mal - eine neue Vereinsspitze.

"Herr Rejek und Herr Basha haben leider keinen Erfolg gebracht. Wir brauchen einen starken Haupt- und Finanzgeschäftsführer. Ich habe zu Peter Casalette gesagt, dass wir beide freistellen müssen. Wir brauchen unbedingt neue Geschäftsführer", wird der Jordanier zitiert.

Am Sonntag empfängt der Tabellenvorletzte nun erst einmal den VfL Bochum - jedoch noch in der Allianz Arena.

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