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Leipzig und München - Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin spricht Leipzigs Abwehrchef Marvin Compper bei SPORT1 über RB und sein Verhältnis zu Trainer Ralf Rangnick.

Marvin Compper kennt es, das Gefühl in die Bundesliga aufzusteigen. Der 30-Jährige hat es mit 1899 Hoffenheim schon einmal erlebt. 2008 war das. Sein Trainer damals: Ralf Rangnick.

"Unser Verhältnis ist unheimlich professionell und sehr vertraut", sagte der Verteidiger von RB Leipzig im Gespräch mit SPORT1. "Es bedarf weniger Worte, damit ich weiß, was er von mir verlangt. Es ist ein gutes Verhältnis"

Aufstieg wiederholen

Das Kunststück aufzusteigen will Compper zusammen mit seinem Coach in dieser Saison nun wiederholen. Derzeit sieht es gut aus, die Leipziger stehen vor dem Heimspiel am Freitagabend gegen Union Berlin (ab 18 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) auf Platz eins. Sieben Punkte Vorsprung haben die Sachsen auf Platz drei.

"Es wird gegen Union ein heißer Kampf", warnt Compper, dessen Zeit in Deutschland 2013 schon beendet schien. Er verließ Hoffenheim im Streit und wechselte zum italienischen Erstligisten AC Florenz.

Im Sommer 2014 holte ihn Rangnick zurück. In Leipzig hat sich Compper inzwischen als Leistungsträger etabliert.

"Philosophie in Hoffenheim verinnerlicht"

"Ich wurde geholt, weil ich genug Erfahrung habe und weil ich Rangnicks Philosophie schon in Hoffenheim verinnerlicht habe", sagte Oldie Compper, der im jungen Kader die Rolle des "Leitbullen" einnimmt.

Auf die Frage, ob es am Ende mit dem Aufstieg klappt, sagt Compper selbstbewusst: "Das liegt nur an uns. Wir müssen uns selbst beweisen, dass uns die Niederlage zuletzt nicht umwirft und ich bin auch überzeugt davon, dass es uns nicht umwirft."

Und weiter: "Wir spielen zu Hause, also wird Union versuchen uns nicht ins Spiel kommen zu lassen. Und sie werden versuchen sich etwas defensiver zu positionieren, um dann gefährliche Konter zu fahren. Wir müssen geduldig sein und das Spiel spielen wie in den letzten beiden Spielen."

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