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Arminia Bielefeld v 1. FC Nuernberg  - 2. Bundesliga
Guido Burgstaller (L) und Sebastian Kerk feiern Nürnbergs Kantersieg in Bielefeld © Getty Images

Bielefeld - Auf der Alm braucht Nürnberg eine Halbzeit Anlauf, dann läuft es rund für den Aufstiegsaspiranten - einem Torjäger sei dank. Der Gegner beendet die Partie in Unterzahl.

Der 1. FC Nürnberg hat einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zurück in die Fußball-Bundesliga gemacht und dabei einen Vereinsrekord eingestellt. Der Club siegte am 26. Spieltag 4:0 (0:0) bei Arminia Bielefeld und ist wie 2000 seit 16 Zweitligaspielen ungeschlagen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

© SPORT1

Zudem profitierte der Altmeister von der 2:4 (0:2)-Heimpleite des Verfolgers FC St. Pauli gegen den SC Paderborn. Der Vorsprung des Tabellendritten vor den Hamburgern wuchs auf acht Punkte. Sebastian Kerk (61.) und Niclas Füllkrug (65., Foulelfmeter) sorgten innerhalb von vier Minuten für die Entscheidung, Guido Burgstaller (88.) und Hanno Behrens (90.) erhöhten. (DATENCENTER: Tabelle)

Bielefeld verlor Manuel Hornig mit einer Roten Karte nach einer Notbremse (64.) und muss nach sechs Partien in Serie ohne Sieg wieder um den Klassenerhalt zittern. Der Abstand zum Relegationsplatz 16 beträgt fünf Punkte. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Die Franken investierten vor 15.003 Zuschauern zunächst deutlich weniger ins Spiel als die Gastgeber. Bielefeld kam dem gegnerischen Tor näher als der Club, Christopher Nöthe scheiterte zweimal mit Schüssen von der Strafraumgrenze (25. und 28.) (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Nach der Pause erhöhten die Gäste aber die Schlagzahl und entschieden nach einer guten Stunde mit einem Doppelschlag das Spiel. Entsprechend erleichtert war Trainer Rene Weiler: "Wenn man in Bielefeld gewinnt, ist man sehr glücklich. Das 1:0 hatte vorentscheidenden Charakter", sagte er bei SPORT1 und zollte besonders seinem Keeper, dem Schäfer-Ersatz Patrick Rakovsky, ein Sonderlob: "Er hat gut gehalten, gerade beim 0:2 hat er uns im Spiel gehalten und dafür gesorgt, dass Arminia nicht mehr rankommt."

Arminia-Coach Norbert Meier haderte derweil mit den Entscheidungen des Unparteiischen Martin Petersen. Mit Blick auf den umstrittenen Platzverweis von Hornig sagte Maier bei SPORT1: "Wir sind gerade nicht begünstigt in solchen Situationen. Wenn ich ihn auf der einen Seite pfeife, muss ich den anderen auch pfeifen."

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