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Unions Bobby Wood erzielte gegen Frankfurt seine Saisontreffer 11 und 12 © Imago

Berlin - Im Spiel eins nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Sascha Lewandowski feiert Union Berlin den vierten Heim-Dreier in Serie. Wieder einmal dank eines furiosen Bobby Wood.

Trotz der Schock-Diagnose bei Ex-Trainer Sascha Lewandowski hat Fußball-Zweitligist Union Berlin einen klaren Heimsieg gefeiert.

Die Köpenicker gewannen einen Tag, nachdem beim Coach eine Burnout-Erkrankung bekannt gegeben wurde, mit 4:0 (3:0) gegen den FSV Frankfurt(Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Das Team wurde wie schon zuletzt von André Hofschneider betreut, der auch bis zum Saisonende als Trainer bei den Eisernen amtieren soll. Lewandowski hatte aufgrund der Erkrankung am Freitag seinen Rücktritt erklärt.

Hofschneider der "logische Schritt"

Union-Geschäftsführer bei Lutz Munack bei Sky: "Es gab das dringende Anraten der Ärzte, eine totale Unterbrechung zu machen, damit sein Genesungsprozess gestartet werden kann. Ohne Unterbrechung wäre das nicht gegangen. Das Vertrauen in Andre Hofschneider ist sehr groß. Er kennt die Liga und die Mannschaft. Jeder andere Schritt wäre unlogisch."

© SPORT1

Torjäger Bobby Wood (29., Foulelfmeter und 35.) sowie Damir Kreibach (24.) per Kopf und Christopher Trimmel (90.+2) sorgten vor 18.173 Zuschauern für den bislang höchsten Saisonsieg der Gastgeber.

Den Strafstoß hatte FSV-Kapitän Manuel Konrad an Christopher Quiring verursacht. (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel)

Heimserie hält

Für den 1. FC Union war es der vierte Heimsieg in Folge. Der FSV kassierte hingegen die siebte Niederlage an der Alten Försterei im siebten Gastspiel.

© SPORT1

In den letzten acht Spielen ging der FSV nur einmal als Sieger vom Platz. (DATENCENTER: Tabelle)

Nur gut 20 Minuten konnten die Hessen die Partie ausgeglichen gestalten.

Nach dem 1:0-Führungstor übernahmen die Eisernen das Kommando und ließen den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen. Fast folgerichtig fielen die weiteren Treffer.

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