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Ewald Lienen im Gespräch mit SPORT1-Moderatorin Laura Wontorra © SPORT1

St.-Pauli-Coach Ewald Lienen versteht nicht, dass Stefan Effenberg gehen muss. Der SC Paderborn habe unter ihm "teilweise überragend" gespielt.

Ewald Lienen hält nichts von der Entscheidung des SC Paderborn, Stefan Effenberg vor die Tür zu setzen.

"Die Ergebnisse waren nicht da in Paderborn, aber was sie gespielt haben, war teilweise überragend", sagte St. Paulis Trainer bei SPORT1 vor dem Zweitligaspiel gegen Eintracht Braunschweig am Donnerstagabend. "Der Maßstab muss sein, ob die Mannschaft gut spielt und ob der Zusammenhalt da ist. Deswegen ist das für mich unverständlich."

Paderborn hatte Effenberg am Mittwoch nach zwölf sieglosen Spielen in Serie entlassen. Lienen sprang seinem Kollegen bei.

"Es ist in unserem Geschäft üblich, die Schuld beim Trainer zu suchen, statt dass sich alle zusammenschließen und Lösungen suchen", kritisierte er die Vereinsführung der Paderborner.

Effenberg war laut Paderborns Präsident Wilfried Finke vor allem an der verheerenden Außendarstellung der Mannschaft unter seiner Regie gescheitert.

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