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Jürgen Gjasula attackiert Robert Schröder
Jürgen Gjasula (M.) attackierte in Bochum Schiedsrichter Robert Schröder © Imago

Der Einspruch der SpVgg Greuther Fürth gegen die lange Sperre von Jürgen Gjasula nach der Schiri-Attacke hat Erfolg. Das Sportgericht des DFB ändert sein Urteil.

Rotsünder Jürgen Gjasula vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth hat vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein milderes Urteil erstritten.

Der Mittelfeldspieler muss von seiner ursprünglichen Fünf-Spiele-Sperre nur vier Partien aussetzen, die fünfte wurde zur Bewährung bis zum Ende der Hinrunde der kommenden Saison ausgesetzt.

Gjasula hatte sich in der Nachspielzeit der Partie beim VfL Bochum zunächst eine Tätlichkeit gegen seinen Gegenspieler geleistet, anschließend Schiedsrichter Robert Schröder geschubst und den Vierten Offiziellen Benjamin Bläser beleidigt.

"Wir haben mehrere Augen zugedrückt und insbesondere berücksichtigt, dass der Spieler Gjasula seit zehn Jahren als Profi tätig und dabei nie negativ in Erscheinung getreten ist. Wir können sagen, dass er immer fair und respektvoll aufgetreten ist", sagte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts.

Zudem teilten die Fürther mit, dass Mittelfeldspieler Maurice Hirsch etwa zwei Wochen nicht zur Verfügung steht. Der 22-Jährige zog sich im Training eine Bauchmuskelzerrung zu.

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