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Ralf Rangnick
Ralf Rangnick sucht noch immer nach einem Nachfolger für sich © Getty Images

Leipzigs Coach Ralf Rangnick äußert sich vor dem Spiel gegen Sandhausen zu möglichen Wunschtrainern. Alle seien vertraglich gebunden - so auch Ralph Hasenhüttl.

Ralf Rangnick hat nach der jüngsten Kritik einen Einblick in die Trainersuche bei RB Leipzig gegeben.

"Die, die auf der Liste stehen, sind nicht frei, sondern gebunden", sagte der Trainer und Sportdirektor von RB auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen am Freitag (ab 18.15 Uhr LIVE in unsere Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Er sei aber optimistisch, in den nächsten zwei bis drei Wochen seinen Nachfolger präsentieren zu können. Man sei "in einer Phase, in der wir natürlich in finalen Überlegungen sind".

Am Donnerstag wurde publik, dass Rangnick mit Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl im österreichischen Lofer getroffen hatte. (Ralph Hasenhüttl ist am Sonntag zu Gast im Volkswagen Doppelpass, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im Sportradio SPORT1.fm).

Ingolstadts Geschäftsführer Harald Gärtner zeigte sich empört über den Vorgang. "Wir halten sowohl den Zeitpunkt als auch die Art der Kontaktaufnahme für sehr unglücklich", sagte er in einer Vereinsmitteilung.

Rangnick versuchte indes, die Wogen zu glätten, und beteuerte, dass er sich schon seit Jahren mit Hasenhüttl treffe.

"Wir befinden uns seit zwei Jahren in einem regelmäßigen Austausch und haben eine ähnliche Auffassung vom Fußball", berichtete er. "Wir haben das auch gemacht, als wir keinen Trainer gesucht haben. Für mich ist das ein völlig normaler Vorgang."

Es sei selbstverständlich, dass man im Fall der Fälle vorher auf den Verein zutrete, bevor man konkrete Verhandlungen einleite. In diesem Zuge betonte er auch, dass Hasenhüttl ein interessanter Trainer sei.

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