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Freiburg und Duisburg vor dem Saisonfinale der Zweiten Liga
Für Freiburg und Duisburg könnte am 32. Spieltag eine Entscheidung über Auf- und Abstieg fallen © SPORT1-Grafik: Paul Haenel/Getty Images

München - Mit sechs Partien am Freitag läutet die Zweite Liga den Saison-Showdown ein - Entscheidungen um Auf- und Abstieg inklusive. SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen.

Die Zweite Liga geht auf die Zielgerade - und wie!

Die ersten Auf- und Abstiegsentscheidungen könnten bereits am 32. Spieltag fallen - und gleich sechs Partien steigen bereits am Freitag (ab 18 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Wer springt wann bei welchen Resultaten ins Oberhaus? Welch dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen verspricht der Tabellenkeller drei Spieltage vor Schluss?

MSV Duisburg
Dem MSV Duisburg droht der sofortige Wiederabstieg in die Dritte Liga © Getty Images

SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen zum großen Zweitliga-Freitag.

Warum sechs Partien am Freitag?

Wegen des Mai-Feiertags entfallen die sonst obligatorischen drei Sonntagspartien und werden bereits zwei Tage vorher absolviert.

(Die Highlights aller sechs Partien zeigt SPORT1 ab 22.15 Uhr in einer extralangen Ausgabe von Hattrick - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1)

Zu dem damit also doppelten Umfang am Freitag kommen wie gewohnt zwei Begegnungen am Samstag (Braunschweig - Nürnberg und Fürth - Heidenheim, ab 12.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Der Spieltag endet wie gewohnt mit einem Montagsspiel: Weil ausnahmsweise auch in der Bundesliga gespielt wird, treffen Karlsruhe und Sandhausen dann bereits ab 18.30 Uhr aufeinander (LIVE im TV auf SPORT1LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Wer spielt am Freitag?

Gleich viermal gibt es Existenzkampf pur - zwei Vereine wollen bereits den finalen Schritt zum Aufstieg machen. Freud und Leid können eng beieinander liegen.

Die Duelle im Überblick:
SC Paderborn (17.) - SC Freiburg (1.)
RB Leipzig (2.) - Arminia Bielefeld (13.)
Union Berlin (6.) - VfL Bochum (5.)
FC St. Pauli (4.) - 1860 München (16.)
FSV Frankfurt (15.) - 1. FC Kaiserslautern (11.)
MSV Duisburg (18.) - Fortuna Düsseldorf (14.)

Wer kann aufsteigen?

Mit einem Sieg in Paderborn steigt der SC Freiburg (66 Punkte) am Freitag definitiv auf. Aber selbst ohne Dreier könnten die Breisgauer am Wochenende zum fünften Mal in die Bundesliga klettern - sofern Nürnberg (59) am Samstag im Duell mit Braunschweig nicht mehr Punkte holt als Freiburg tags zuvor.

Eintracht Braunschweig v SC Freiburg  -  2. Bundesliga
Der SC Freiburg kann am Freitag aus eigener Kraft die Bundesliga-Rückkehr perfekt machen © Getty Images

Der Zweitplatzierte RB Leipzig (63) könnte den Aufstieg ebenfalls vorzeitig klar machen und sich zum 55. Erstligisten der Historie küren. Allerdings nur, wenn die Sachsen am Freitag gegen Arminia Bielefeld mit einem Sieg vorlegen und Nürnberg am Samstag verliert.

Wem droht der Abstieg?

Auch im Kampf um den Klassenverbleib geht es zur Sache, weil noch fünf Klubs zittern müssen. Duisburgs Abstieg könnte dabei bereits am Freitag besiegelt werden.

Dazu müsste Schlusslicht MSV (25) gegen Düsseldorf (29) verlieren, der FSV Frankfurt (29) gegen Kaiserslautern gewinnen sowie der Drittletzte 1860 München und der Vorletzte Paderborn (beide 28) zusammen mindestens vier Punkte holen.

Gibt es noch andere Entscheidungen?

Klar ist zumindest in Teilen, wer in der kommenden Saison dabei sein wird: Hannover 96 steht bereits als erster Bundesliga-Absteiger in die Zweite Liga fest, ist nach 14 Jahren im Oberhaus erstmals wieder in Liga zwei vertreten.

1. FC Magdeburg v Dynamo Dresden - 3. Liga
Dynamo Dresden spielt in der kommenden Saison wieder in der Zweiten Liga © Getty Images

Dynamo Dresden wiederum ist aus der Dritten Liga aufgestiegen. Der sächsische Rivale Erzgebirge Aue könnte nachziehen und seine direkte Rückkehr in die Zweite Liga perfekt machen. Dafür bräuchten die Veilchen am Samstag jedoch einen Sieg in Dresden und zeitgleich einen Ausrutscher des Dritten Würzburg in Cottbus (alle Partien der Dritten Liga am Sa., ab 14 Uhr im LIVETICKER).

Wer schnappt sich die Torjägerkanone?

An den letzten drei Spieltagen geht es auch um den Titel als bester Torschütze: Freiburgs Goalgetter Nils Petersen nimmt Kurs auf seine zweite Kanone nach 2011. Mit 20 Treffern steht der Stürmer derzeit gemeinsam mit dem Bochumer Simon Terodde an der Spitze der Torschützenliste.

Die beiden dürften die Sache unter sich ausmachen: Der drittplatzierte Bobby Wood (Union Berlin/17) sowie die weiteren Verfolger Vincenzo Grifo (SC Freiburg/14) und Niclas Füllkrug (1 FC Nürnberg/13) scheinen schon zu weit zurück zu liegen.

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