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RB Leipzigs Sportdirektor gibt nach dem Aufstieg Einblicke in seine Planungen für die Bundesliga. Schon in vier Wochen soll der neue Kader der Sachsen stehen.

RB Leipzig will auch in der Bundesliga vorwiegend auf junge Spieler setzen.

Das erklärte Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick im Rahmen eines Pressegesprächs nur einen Tag nach dem insgesamt vierten Aufstieg der Sachsen seit der Vereinsgründung vor sieben Jahren.

"Wir werden eine ältere U23-Mannschaft stellen. Es wird mit Sicherheit die jüngste Mannschaft der Bundesliga sein", kündigte der 57-Jährige an.

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Enger Austausch mit Hasenhüttl

Das erfolgreiche Team aus dieser Saison soll dabei weitgehend zusammenbleiben, nur einige Spieler aus der zweiten Reihe, die zuletzt wenig Spielpraxis erhalten haben, dürften den Verein im Sommer verlassen.

Rangnick wird sich zur kommenden Saison voll auf seinen Job als Sportdirektor konzentrieren, Ralph Hasenhüttl vom FC Ingolstadt übernimmt für ihn als Coach und wird deshalb ab sofort auch in alle Personalentscheidungen involviert.

"Jeder Transfer, den wir jetzt tätigen, wird eng mit Ralph Hasenhüttl abgestimmt", sagte Rangnick, der seine Kaderplanung schon innerhalb der nächsten vier Wochen abschließen will.

Sechs Neuzugänge "realistische Zahl"

Es sollen nur Transfers getätigt werden, "die Sinn machen und zu uns passen. Und wenn Ralph Hasenhüttl einen Spieler vorschlägt, den er gerne hätte, und wir auch überzeugt sind, dass er richtig gut zu uns passt, dann spricht auch überhaupt nichts dagegen", ergänzte Rangnick. Sechs Neuzugänge seien eine "realistische Zahl".

Zu eventuellen Abgängen sagte der Aufstiegscoach: "Gehen wir mal davon aus, dass es die Spieler der Nummern 16 bis 22 sind."

Bezüglich der Zielsetzung in der ersten Bundesligasaison der Sachen gab sich Rangnick verhalten: "Das Entscheidende ist ja das Wie. Die Mannschaft so durch die Saison zu bringen, dass sie quasi nie in Abstiegsgefahr war, das ist schon bemerkenswert. Wenn wir das nächstes Jahr schaffen, das würde ich so sofort unterschreiben."

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