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Sportdirektor Steffen Ziffert und Aue- Präsident Helge Leonhardt gehen getrennte Wege
Sportdirektor Steffen Ziffert und Aue- Präsident Helge Leonhardt gehen getrennte Wege © Getty Images

Aues Mitglieder sind verwirrt. Nach der Freistellung von Sportdirektor Steffen Ziffert sieht sich Präsident Helge Leonhardt genötigt, eine Erklärung abzugeben.

Nach der Freistellung von Sportdirektor Steffen Ziffert bei Erzgebirge Aue sieht sich Klub-Präsident Helge Leonhardt genötigt, in die Offensive zu gehen. Eigentlich wollte der Zweitliga-Aufsteiger zur Personalie Ziffert keine Stellung nehmen. Doch viele Vereinsmitglieder zeigen sich über den Vorgang irritiert. 

Der 51 Jahre alte Ziffert ist seit 2012 im Verein und arbeitete zunächst als Nachwuchskoordinator und Co-Trainer. Im Juni 2015 wurde Ziffert Sportdirektor.

Leonhardt bedauerte die Freistellung Zifferts, da dieser ein Mann sei, der einen positiven Anteil an der jüngsten Entwicklung des Klubs in der Ära seiner bisherigen Präsidentschaft gehabt habe. "Trotz dieser Tatsache war die gegenwärtige Freistellung in Anbetracht der Sorgfaltspflicht unvermeidlich. Ich bitte, dies zu respektieren, gerade auch wegen der Tatsache, dass nur Entscheidungsträger wissen können und sollen, warum diese Entscheidung notwendig war. ‎Schon allein gebietet es der Anstand gegenüber dem Betroffenen, die Gründe gegenwärtig nicht öffentlich zu kommunizieren. Die entscheidenden Gremien und Personen des Clubs wurden vorher von mir konsultiert und informiert. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub werde ich dazu mit Steffen Ziffert nochmals sprechen können. Ein respektvoller Umgang mit ihm ist selbstverständlich", ließ der Präsident in er Erklärung verlauten.

Atmosphärische Störungen

Seit dem Trainingsauftakt am 13. Juni soll es in der sportlichen Führung atmosphärische Störungen gegeben haben. Vor allem bei der Verpflichtung von neuen Spielern kam es offenbar zu Unstimmigkeiten. So soll Ziffert bei der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Clemens Fandrich nicht involviert gewesen sein.

Auch um die Wahl des Trainingslagers soll es Theater gegeben haben. Zunächst sollte sich der Aufsteiger in Bad Blankenburg (Thüringen) vorbereiten, dann wurde kurzfristig umgebucht. Jetzt schlagen die Veilchen vom 3. bis 12. Juli ihr Quartier in der Nähe von Dresden auf.

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