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Mann des Tages: Denis Thomalla (2.v.l.) erzielt das 1:0 für seine Heidenheimer.

Heidenheim - Im ersten Spiel der neuen Saison kann Heidenheims Trainer Frank Schmidt gleich jubeln. sein Team gewinnt am Ende etwas glücklich gegen Aufsteiger Erzgebirge Aue.

Erzgebirge Aue hat bei seinem Comeback in der Zweiten Liga Lehrgeld bezahlt. Trotz einer ordentlichen Leistung unterlag der Aufsteiger beim 1. FC Heidenheim 0:1 (0:1).

(Highlights in Hattrick - die 2. Liga ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

Den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte Denis Thomalla drei Minuten vor dem Pausenpfiff. (Ergebnisse und Spielplan)    

"Es ist sehr wichtig, dass wir gleich im ersten Spiel zuhause die drei Punkte eingefahren haben", sagte der Torschütze SPORT1.

Die erste große Möglichkeit hatten die Gäste, für die Mario Kvesic nach einer halben Stunde nur den Pfosten traf. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

"Eine Einzelaktion beschert uns heute den Sieg. Wir haben nicht diese Ruhe in unser Spiel gebracht, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte FCH-Coach Frank Schmidt zu SPORT1. "Es überrascht mich nicht, dass wir noch an einigen Dingen arbeiten müssen. Es wird eine enge, harte und lange Saison."

Dotchev hat "keinen Grund zur Sorge"

Schmidts Kollege Pavel Dotchev sagte am SPORT1-Mikrofon: "Eigentlich habe ich keinen Grund mir Sorgen zu machen. Von der Leistung und Einstellung her war das heute top. Ich bin schon zufrieden mit den Jungs."

Und weiter: "Die Geschlossenheit macht meine Mannschaft aus. Man darf auch nicht vergessen, dass einige Spieler noch vorletztes Jahr in der Regionalliga gespielt haben. Ich bin sicher, dass wir unsere Punkte holen werden. Heute hatten wir das Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite."

Aue mit einigen Ausfällen

Vor 11.000 Zuschauern hatte Kvesic zehn Minuten später noch eine gute Gelegenheit für den Rückkehrer, der trotz diverser Ausfälle Heidenheim alles abverlangte.

In der 42. Minute profitierte dann aber Thomalla von einer Unsicherheit in der Abwehr der Sachsen. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Nach dem Seitenwechsel hatte Heidenheim mit der Führung im Rücken die Partie zunächst im Griff, Aue blieb bei Kontern aber stets gefährlich und hatte ebenfalls gute Möglichkeiten.

Am Ende retteten die Gastgeber, die in Torwart Kevin Müller und Marcel Titsch-Rivero ihre besten Akteure hatten, die drei Punkte mit viel Glück über die Ziellinie.

"Wir wären der verdientere Sieger gewesen, haben viel mehr für das Spiel getan", befand Aues Mittelfeld-Routinier Christian Tiffert bei SPORT1. "Jetzt sind wir alle sauer und enttäuscht, aber da müssen wir uns jetzt nicht grämen. Wir haben sehr viel investiert."

Und dann fügte der 34-Jährige noch hinzu: "Ich glaube schon, dass alle glauben, dass wir auf Platz 18 runtergehen."

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