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Julius Biada kam im Sommer 2016 nach Braunschweig
Eintracht Braunschweig feiert zum Zweitliga-Auftakt einen Sieg über Aufsteiger Würzburg © Imago

Braunschweig - Eintracht Braunschweig vermiest den Würzburger Kickers den ersten Zweitliga-Auftritt nach 36 Jahren. Zur Pleite muss der Aufsteiger auch noch einen Platzverweis hinnehmen.

Zweitliga-Neuling Würzburger Kickers ist mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Die Franken mussten sich bei Eintracht Braunschweig mit 1:2 (0:1) geschlagen geben (Ergebnisse und Spielplan).

(Highlights in Hattrick - die 2. Liga ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

 Für die Gäste war es die erste Niederlage nach zuletzt 14 ungeschlagenen Pflichtspielen in der 3. Liga. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

"Phasenweise war ich mit unserer Leistung zufrieden", sagte Eintracht-Chefcoach Torsten Lieberknecht bei SPORT1. "Wir machen das Spiel unnötig spannend. Es war aber das erste Spiel, man hat gemerkt, dass die Jungs nervös waren. Umso besser, dass wir gewonnen haben."

Der 43-Jährige fügte noch hinzu: "Wir haben einen Umbruch und müssen ein größeres Miteinander mit den Zuschauern erzielen."

Würzburgs Trainer Bernd Hollerbach sagte zu SPORT1: "Wir haben engagiert gespielt und auf unsere Chancen gelauert. Wir waren in der zweiten Halbzeit frecher. Natürlich war die Rote Karte nicht berechtigt."

Unterstützung von Nowitzki

Und weiter: "Wir wollen wieder das Optimale rausholen in dieser Saison. Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Saison spielen werden. Wir Würzburger müssen zusammenhalten und deswegen freut uns die Unterstützung von Dirk Nowitzki. Wir sehen ihn sehr oft. Dirk ist ein riesen Sportler."

Für Braunschweigs Sportchef Marc Arnold waren die Würzburger ein "sehr undankbarer Gegner", wie er bei SPORT1 betonte. Für seinen Klub sieht er noch "Luft nach oben." 

Zum Weggang von Torwart Rafał Gikiewicz zum SC Freiburg meinte Arnold noch: "So Dinge passieren. Unsere Mannschaft hat es gut weggesteckt. Er hat sich hier immer professionell verhalten, wollte schon immer in die Bundesliga. Rafal hat sich mit uns nicht mehr identifiziert."

Khelifi mit Führungstor

Vor 20.390 Zuschauern im Eintracht-Stadion erzielte Salim Khelifi den Führungstreffer. Der Schweizer war 120 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit einem Flachschuss aus sieben Metern erfolgreich.

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In der 54. Minute erhöhte Neuzugang Julius Biada auf 2:0, ehe Elia Soriano mit einem Abstauber verkürzen konnte (61.) (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach schöpfte neue Hoffnung, musste aber ab der 68. Minute mit nur noch neun Feldspielern auskommen.

Nach einer Notbremse sah Mittelfeldspieler Emanuel Taffertshofer die Rote Karte. In Überzahl brachten die Niedersachsen den Vorsprung routiniert über die Zeit.

"Heute hat alles gestimmt, bis auf das Gegentor. Wir haben als Mannschaft funktioniert und können zufrieden sein. Unterm Strich waren wir sehr souverän", sagte Braunschweigs Mittelfeldspieler Julius Biada zu SPORT1. "Wir haben ein Ziel, das sind die Top fünf der Liga. Drei Punkte kann uns keiner mehr nehmen."

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