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Hannovers Stürmer Arthur Sobiech freut sich, dass es endlich wieder losgeht. Kaiserslauterns neuer Trainer Tayfun Korkut trifft zum Zweitliga-Start auf seinen Ex-Klub.

Hannover 96 startet zum Zweiligastart gleich am Freitagabend unter Flutlicht beim 1. FC Kaiserslautern (ab 20.15 Uhr LIVE in unserem  Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER, Highlights ab 22.30 Uhr in "Hattrick - die 2. Bundesliga" im TV auf SPORT1).

Und 96-Stürmer Arthur Sobiech sieht sein Team gut gerüstet für die Mission Wiederaufstieg. "Die Freude ist riesengroß", sagte er zu SPORT1.

"Wir sind zum Saisonstart sehr gut vorbereitet. Dafür haben wir in der ganzen Vorbereitung hart gearbeitet. Jetzt geht es endlich los."

Tayfun Korkut blickt derweil nicht mehr zurück. Natürlich habe er bei den Niedersachsen "eine gute Zeit" gehabt, immer mal wieder klingelte auch noch das Handy mit einer 0511er-Vorwahl, sagte der neue Trainer des FCK.

Wenn er zum Auftakt der Zweiten Liga am Freitag dann aber seinen Ex-Klub auf dem Betzenberg empfängt, sei "das alles abgeschlossen".

"Alles abgeschlossen"

Den Respekt vor seinem alten Arbeitgeber, der als einer der "absoluten Aufstiegsfavoriten" anreise, hat Korkut jedoch nicht verloren.

"Hannover hat als Absteiger alle wirtschaftlichen Möglichkeiten", sagte der frühere türkische Nationalspieler, der bis 2015 beim damaligen Bundesligisten an der Seitenlinie stand: "Das ist eine sehr gute Mannschaft. Mit Sicherheit sind wir daher in dieser Partie der Herausforderer, aber wir sind gut vorbereitet", so Korkut.

Für beide Teams ist ein guter Start in die Saison, in der sich etliche, mit 27 Meisterschaften dekorierte Traditionsvereine messen, schon fast Pflicht.

Tradition meets Tradition

Für Hannover zählt nur der direkte Wiederaufstieg, in Kaiserslautern rumort es bei den Fans nach Platz zehn in der vergangenen Spielzeit gewaltig. Dennoch tun sich die Verantwortlichen mit einem konkreten Saisonziel noch schwer.

"Dies ist erst seriös möglich, wenn alle Personalentscheidungen getroffen sind", sagte Sportdirektor Uwe Stöver: "Wir können aber schon sagen, dass wir nicht Zehnter werden, sondern die Saison besser abschließen wollen." Vor allem auf dem Betzenberg soll es wieder besser laufen. 

"Hier wird erwartet, dass man mutig ist und nie aufgibt, dass man fleißig ist und dass alle zusammenhalten", sagte Korkut bei "bundesliga.de": "Diese Werte waren die Voraussetzung für die großen Erfolge der Vergangenheit. Ich wäre schlecht beraten, wenn ich diese Werte nicht beachten würde."

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