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1. FC Nuernberg v SpVgg Greuther Fuerth - Second Bundesliga
Andrew Wootenklaute Fürth den Sieg © Getty Images

Fürth - Mit einem hart umkämpften Spiel kommt der SV Sandhausen spät zum Ausgleich. Greuther Fürth verpasst nach dem Derby-Sieg den Sprung auf den Relegationsplatz.

Die SpVgg Greuther Fürth hat drei Tage nach dem Sieg im Franken-Derby beim 1. FC Nürnberg den nächsten Erfolg in der 2. Bundesliga knapp verpasst.

Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck kam am siebten Spieltag gegen den SV Sandhausen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Wooten rettet Sandhausen

Sebastian Freis (71.) traf für die Fürther, Andrew Wooten (90.+3) sorgte für den Ausgleich in der Nachspielzeit. Mit nun elf Punkten halten die Fürther aber Kontakt zu Relegationsrang drei. (Ergebnisse/Spielplan der Zweiten Liga)

"Wir haben es nicht bis zum Schluss verteidigt, es fühlt sich wie eine Niederlage an. Es ist schön für unsere Fans, dass wir das Derby gewonnen haben, aber wir wollten heute gewinnen", sagte Fürths Torschütze Freis bei SPORT1.

Vor 6930 Zuschauern kamen die Franken zunächst besser in die Partie, ließen einige gute Gelegenheiten liegen, wirklich zwingende Chancen fehlten aber. So schloss Serdar Dursun (9.) einen Eckball mit dem Rücken zum Tor sehenswert mit der Hacke aus rund zwölf Metern ab. Sandhausens Torhüter Marco Knaller hielt den Ball aber sicher. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Für Sandhausens Trainer Kenan Kocak geht die Punkteteilung in Ordnung: "Fürth geht mit seiner Qualität in Führung, dann wird es schwer. Aber wir haben daran geglaubt. Ich bin absolut der Meinung, dass der Punkt verdient ist. Es ist ja keine Kirmestruppe, gegen die wir spielen. Wir können stolz sein auf die Leistung."

Fürth bestimmt Spiel

Die Gäste fanden lange kein Mittel, wurden im Laufe der ersten Hälfte aber gefährlicher. Die zweite Halbzeit war über weite Strecken ein Spiegelbild der ersten. (Die Statistiken zum Spiel)

Fürth hatte zwar mehr Ballbesitz, blieb aber über weite Strecken dennoch ungefährlich.

"Vielleicht waren wir einen Tick naiv. Das ist schon ein bitterer Moment, wir wollten raus aus dem Mittelmaß. Das Spitzenspiel gegen Stuttgart fällt jetzt aus", gab sich Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie enttäuscht bei SPORT1.

Auffällig waren bei den Fürthern Marcel Franke und Jürgen Gjasula, bei den passiven Sandhäusern gefiel einzig Korbinian Vollmann.

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