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Elia Soriano (l.) legte den Grundstein zum ersten Heimsieg der Würzburger Kickers © Imago

Würzburg - Die Würzburger Kickers feiern gegen Bochum den zweiten Saisonsieg und setzen sich im oberen Tabellendrittel fest. Die Bochumer präsentierten sich vor allem offensiv harmlos.

Aufsteiger Würzburger Kickers hat den VfL Bochum düpiert und mit seinem ersten Heimsieg in der 2. Bundesliga erneut für Furore gesorgt.

Dank der Treffer von Elia Soriano (62.) und Rico Benatelli (90.+3) setzte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach am 4. Spieltag mit 2:0 (0:0) durch und hat nach dem zweiten Dreier in Folge bereits sieben Punkte auf dem Konto (Die Tabelle der Zweiten Liga).

Bochum drei Spiele sieglos

Die seit drei Spielen sieglosen Bochumer (5) rutschen allmählich in die Krise. Für Trainer Gertjan Verbeek gab es trotz der Niederlage nicht viel zu monieren. "Würzburg hat zwei Mal auf's Tor geschossen und zwei Tore gemacht. Der Gegner hatte eigentlich nichts zu sagen im eigenen Haus. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen, eigentlich müssen wir heute gewinnen, aber so läuft es im Fußball nun mal nicht", sagte er bei SPORT1.

Die Würzburger zeigten sich von Beginn an als völlig gleichwertiger, wenn nicht sogar stärkerer Gegner und hatten nach nur 60 Sekunden durch Soriano bereits die erste Großchance. In der 34. Minute köpfte der Bruder des italienischen Nationalspielers Roberto Soriano (FC Villarreal) nur um Zentimeter am Bochumer Tor vorbei (Ergebnisse & Spielplan der Zweiten Liga).

Benatelli macht alles klar

Die sonst so spielstarken Westfalen standen tief, blieben in der Vorwärtsbewegung blass. Nach der Pause hatte der VfL seine beste Phase, blieb aber glücklos. Stattdessen schlug Soriano mit einem satten Rechtschuss zu.

Kurz vor Schluss setzte Rico Benatelli, Sohn des langjährigen Bochumer Profis Frank Benatelli, noch einen drauf. "Es ist immer schön, ein Tor zu machen. Mein Papa ist mit Sicherheit stolz auf mich", sagte der Torschütze bei SPORT1. (Der Ticker der Partie zum Nachlesen).

Bochums Felix Bastians suchte nach der Partie die Hauptschuld für die Pleite bei seiner Mannschaft, machte aber den Unparteiischen für die Niederlage mitverantwortlich: "Nach meinen Informationen hätte man mindestens einen Elfer geben können. Die Hauptschuld liegt bei uns, aber der Schiri hatte nicht seinen besten Tag heute."

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