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Der entscheidende Mann: David Pisot (Mitte) trifft gleich doppelt © Imago

Fürth - Die Kickers setzen ihren Erfolgslauf in der Zweiten Liga fort: David Pisot entscheidet das Frankenderby gegen Fürth fast im Alleingang, ein Aufstiegsrang ist der Lohn.

Aufsteiger Würzburger Kickers hat zum Auftakt des fünften Spieltags der 2. Bundesliga vorübergehend den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz geschafft.

Im Franken-Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth gewann das Team von Trainer Bernd Hollerbach am Freitag mit 3:0 (1:0). David Pisot (10./79.) avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner, ehe Tobias Schröck (84.) den Endstand herstellte (Der Ticker zum Nachlesen).

"Für uns ist egal, wer die Tore macht. Es freut mich, dass ich zwei Tore machen konnte, aber die Mannschaftsleistung steht über jeder Einzelleistung", sagte Pisot zu SPORT1.

"Uns hat es an Kreativität gefehlt. Wir haben ganz gut verteidigt, das Spiel kann auch in die andere Richtung gehen. Wenn wir das Gegentor nicht bekommen, dann sehen wir ein anderes Spiel", meinte Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck.

Durch den dritten Saisonsieg liegt Würzburg mit zehn Punkten zwei Zähler hinter Spitzenreiter Eintracht Braunschweig, kann jedoch im Laufe des Wochenendes noch überholt werden.

Kickers-Trainer Bernd Hollerbach war nach der Partie rundum zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Wir leben die letzten zwei Jahre schon im Märchen, das war eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft. Aber die Saison ist noch jung."

Fürth liegt mit weiterhin sieben Zählern auf dem neunten Rang (Die Tabelle der Zweiten Liga).

Fürths Marco Caligiuri war enttäuscht über die Derby-Niederlage. "Wir hatten heute ein Heimspiel und wollten den dritten Sieg holen. Wir wussten, was es für eine schwere Aufgabe wird. Bei Standards war es zu einfach für den Gegner", so der Mittelfeldspieler bei SPORT1.

Fürths Schlussoffensive bleibt unbelohnt

Vor 10.510 Zuschauern verloren die Fürther nach dem frühen Rückstand den Faden. Die Gäste konterten diszipliniert und ließen den Gegner nur schwer zur Entfaltung kommen.

Würzburg hatte gar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte jedoch in Person von Stürmer Elia Soriano (26.) an Verteidiger Marcel Franke, der auf der Linie klärte.

In der zweiten Halbzeit kam Fürth langsam besser auf. Benedikt Kirschs (65.) Schuss aus 25 Metern verfehlte nur knapp das Würzburger Tor und verlieh der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck Rückwind für die Schlussoffensive (Ergebnisse und Spielplan der Zweiten Liga).

Durch Konter kamen die Hausherren nun immer wieder zu gefährlichen Situationen.

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