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Tayfun Korkut legte mit Lautern einen schwachen Saisonstart hin
Tayfun Korkut legte mit Lautern einen schwachen Saisonstart hin © Getty Images

Kaiserslautern - Der Job von Trainer Tayfun Korkut beim 1. FC Kaiserslautern ist erst einmal gerettet. Gegen Dynamo Dresden fährt der FCK einen ungefährdeten Sieg ein.

Der 1. FC Kaiserslautern hat am sechsten Spieltag den erlösenden ersten Saisonsieg gefeiert und die Rote Laterne in der Zweiten Liga an den 1. FC Nürnberg abgegeben. (Tabelle der Zweiten Liga)

Gegen Aufsteiger Dynamo Dresden siegten die Pfälzer nach zuvor drei Niederlagen und zwei Unentschieden am Mittwochabend verdient mit 3:0 (1:0). (Ergebnisse und Spielplan der Zweiten Liga)

Jacques Zoua (16./56.) und Osayamen Osawe (51.) trafen für den FCK. Trainer Tayfun Korkut kann nach dem schwachen Saisonstart damit erst einmal durchatmen.

Konrad rettet gegen Zoua

"Wir wollten den Sieg unbedingt für unser Trainerteam", sagte Marcel Gaus im Namen der Mannschaft bei SPORT1.

Korkut war erleichtert: "Die Mannschaft hat hart gearbeitet. Wir freuen uns umso mehr, dass wir die Dinger reingemacht haben."

Die Lauterer, nach der Heimpleite am Wochenende gegen den VfB Stuttgart (0:1) zuletzt auf Tabellenplatz 18 abgerutscht, waren gegen harmlose Dresdner vor 19.606 Zuschauern von Beginn an tonangebend.

Neuhaus: "Zugriff hat gefehlt"

Nachdem Zoltan Stieber (7.) und Zoua (12.), dessen Ball von Dresdens Manuel Konrad noch von der Linie gekratzt wurde, zunächst zwei große Möglichkeiten ausgelassen hatten, traf letzterer nach guter Vorarbeit von Naser Aliji zur hochverdienten Führung. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Anschließend kontrollierte der FCK die Partie ohne allerdings das Tempo der Anfangsphase aufrecht zu erhalten.

"Es war nicht ansatzweise der Fußball, den wir spielen wollten. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht", sagte Dynamos Stefan Kutschke bei SPORT1.

Trainer Uwe Neuhaus ergänzte: "Es war eine Einladung zum Toreschießen. Wir hatten keinen Zugriff, im Sechzehner keinen Körperkontakt."

Kutschke fällt negativ auf

Vor dem Seitenwechsel sorgten eine nicht geahndetete Aktion von Kutschke an Tim Heubach und eine anschließende Rudelbildung für Aufregung.

Nach der Pause erhöhte Kaiserslautern die Schlagzahl jedoch wieder und baute durch einen Kopfballtreffer des eingewechselten Osawe die Führung aus.

Nachdem Zoua, ebenfalls per Kopf, seinen zweiten Treffer des Tages erzielt hatte, war die Partie frühzeitig entschieden. (Statistiken zum Spiel)

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