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Dennis Kempe
Dennis Kempe sorgte mit seinem ersten Saisontor für die Entscheidung zugunsten des KSC © Getty Images

Würzburg - Der Karlsruher SC und Trainer Tomas Oral verschafft sich im Tabellenkeller Luft. Die Würzburger kassieren einen Dämpfer. Eine Flutlicht-Panne verlängert die Halbzeitpause.

Zweitligist Würzburger Kickers droht den unmittelbaren Kontakt zu den Aufstiegsrängen zu verlieren.

Gegen den Karlsruher SC verlor der Aufsteiger am Freitag zum Auftakt des 10. Spieltags mit 0:2 (0:1). Moritz Stoppelkamp (16.) und Dennis Kempe (67.) trafen für die Badener, die sich durch den zweiten Saisonsieg mit nun elf Zählern von Rang fünfzehn auf elf verbesserten. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Wir haben ein bisschen Pech gehabt und dann läuft man der Musik hinterher und verliert dieses Spiel. Wir haben 36 Jahre auf Zweitliga-Fußball gewartet und können das hier jetzt alles gut einordnen. Man muss die Zweikämpfe annehmen, arbeiten und dann Fußball spielen, das haben wir heute nicht gemacht und das ärgert mich auch", gab sich Kickers-Trainer Bernd Hollerbach nach der Partie enttäuscht bei SPORT1.

Flutlicht-Ausfall in der Halbzeitpause

Für ein Kuriosum sorgte nach der Halbzeitpause ein defektes Flutlicht, weshalb der zweite Durchgang mit rund einer Viertelstunde Verspätung begann.

Die Kickers verloren nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Folge mit 17 Punkten an Boden. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Vor 11.054 Zuschauern sicherten sich die Würzburger zunächst mehr Spielanteile. Der KSC staffelte sich defensiv kompakt, um die Räume des Gegners einzuengen.

KSC schlägt eiskalt zu

Beim ersten Gegentor wurde Kickers-Torwart Robert Wulikowski bei Stoppelkamps abgefälschtem Schuss im kurzen Eck kalt erwischt. Auch nach der überraschenden Führung setzten die Gäste noch mehr auf Defensive, während es den Gastgebern an Durchschlagskraft fehlte.

"Es war wichtig, dass wir heute mal ein Erfolgserlebnis haben. Wir haben uns endlich belohnt, haben vieles richtig gemacht, sind sehr kompakt gestanden. In der zweiten Halbzeit kam von Würzburg nicht mehr viel, da hätten wir vielleicht noch ein Tor mehr schießen können, aber wir sind jetzt erst einmal froh, dass wir überhaupt gewonnen haben", sagte KSC-Torschütze Stoppelkamp bei SPORT1.

Nach der Pause kam Karlsruhe gefährlicher aus der Kabine. Charalampos Mavrias (53.) verpasste aus acht Metern den zweiten Treffer der Gäste, ehe Erwin Hoffer frei an Wulikowski scheiterte. Auch nach Kempes Treffer taten sich die Kickers offensiv schwer und kamen zu selten gefährlich vor das gegnerische Tor.

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