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VfL Bochum - 1. FC Nürnberg
Peniel Mlapa erzielte das 1:0 für Bochum © Getty Images

Bochum - Der VfL Bochum ringt den 1. FC Heidenheim nieder. Die Heidenheimer, deren spätes Aufbäumen nicht belohnt wird, verpassen damit den Sprung auf Platz drei.

Der VfL Bochum hat seine Heimstärke in der 2. Liga unterstrichen und zugleich den Höhenflug des 1. FC Heidenheim beendet. (Die Highlights in Hattrick ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

Mit 2:1 (2:0) blieben die Westfalen auch im sechsten Saisonspiel im eigenen Stadion unbesiegt und stellten mit 16 Punkten den Anschluss an die Aufstiegsplätze wieder her. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Der FCH wiederum rutschte nach zuvor sieben Partien ohne Niederlage vom zweiten auf den sechsten Rang ab (19). (Die Statistiken zum Spiel)

Verbeek: "90 Minuten kämpfen"

"In der ersten Halbzeit haben wir gesagt, dass wir 90 Minuten kämpfen müssen, um die drei Punkte zu holen", sagte VfL-Coach Gertjan Verbeek zu SPORT1.

"Das haben wir im ersten Durchgang geschafft. Das haben wir sehr gut gemacht. Trotz den ganzen Umstellungen haben wir mit viel Leidenschaft gespielt, ich bin froh über die drei Punkte." 

Dass Verbeek auf viele junge Spieler setzen musste, begründete er so: "Wir mussten auf die jungen setzen und das hat geklappt. Oftmals kommen die Einsätze zu früh und heute ist es gut gegangen. Wir vertrauen den Jungen."

Ein Sonderlob vom Trainer gab es für Mittelfeldspieler Görken Saglam. "Er hat heute gut gespielt, hat seine Chance bekommen und sie genutzt."

Mlapa überragender Mann

Peniel Mlapa traf nach sechs Minuten vor 14.729 Zuschauern zur Bochumer Führung. Zudem holte der Angreifer nach einer halben Stunde einen Strafstoß heraus, den VfL-Kapitän Felix Bastians (31.) zur Zwei-Tore-Führung für das Team von Verbeek verwandelte.

Erst ein Eigentor von Pawel Dawidowicz (49.) brachte die Gäste von der Schwäbischen Alb wieder heran. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Gegen die beste Defensive der Liga (fünf Gegentore aus den ersten zehn Spielen) schlug Bochum vor dem Seitenwechsel zweimal eiskalt zu. Heidenheim benötigte vier Tage nach dem Pokal-Aus gegen den VfL Wolfsburg trotz größerer Spielanteile die Schützenhilfe der Bochumer, um im Spiel Fuß zu fassen. (Ergebnisse und Spielplan der Zweiten Liga)

Widemann trifft die Latte

Gegen defensiv zunehmend verunsicherte Hausherren scheiterte Dominik Widemann in der 56. Minute an der Latte. Bochum sorgte fast nur noch über Konter für Entlastung.

Heidenheims Keeper Kevin Müller war bei SPORT1 natürtlich bedient. "Wir wollten aus einer kompakten Defensive spielen. Zwei Gegentore in zehn Minuten ist bitter, das darf nicht passieren." 

Die "letzte Konsequenz" habe gefehlt, "obwohl wir auf Biegen und Brechen versucht haben die schwache erste Halbzeit zu revidieren." Es sei aber "kein Wunschkonzert. Das wirft uns nicht aus der Bahn", erklärte Müller.

 

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