vergrößernverkleinern
FC St. Pauli v FC Erzgebirge Aue - Second Bundesliga
Der FC St. Pauli steckt tief in der sportlichen Krise © Getty Images

Andy Grote sorgt sich um den Hamburger Zweitligisten. Bei den sportlichen Ergebnissen könne man "ein bisschen Angst bekommen". An Ewald Lienen will auch er festhalten.

Unterstützung von höchster Stelle für Ewald Lienen. Hamburgs Sport- und Innensenator Andy Grote hat St. Paulis Trainer und auch Sportdirektor Thomas Meggle trotz der Talfahrt in der Zweiten Liga den Rücken gestärkt.

"Ich gehe davon aus, dass es ein großes Vertrauen für beide gibt", sagte der bekennende Fan des FC St. Pauli bei einer Podiumsdiskussion auf der Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Sportjournalisten in Hamburg. 

Grote, der regelmäßig die Spiele des Tabellenletzten besucht, fügte jedoch hinzu: "Trotzdem sind die sportlichen Ergebnisse natürlich ernüchternd, da kann man schon ein bisschen Angst bekommen."

Grote: IOC genießt schlechten Ruf

Zudem äußerte sich der SPD-Politiker zur Abstimmungsniederlage bei der Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Sommerspiele 2024 vor rund einem Jahr.

"Ich glaube, wir hätten heute kein anderes Ergebnis", meinte Grote skeptisch und verwies dabei vor allem auf den schlechten Ruf des Internationalen Olympischen Komitees mit deren Präsident Thomas Bach an der Spitze:

"Wir brauchen eine andere Situation bei den internationalen Sportorganisationen, um die Akzeptanz in Deutschland für eine Austragung der Olympischen Spiele zu bekommen."

Imageproblem im internationalen Sport

Dieser Meinung schloss sich Eric Johannesen an, bei den Olympischen Spielen in Rio mit dem Deutschland-Achter Silbermedaillen- sowie 2012 in London Goldmedaillengewinner. "Das große Problem ist, dass wir ein wahnsinniges Imageproblem im internationalen Sport haben", sagte der Ruderer.

"Das ist natürlich superschade, mein blutendes Herz bei der Ablehnung kann ich nicht abstreiten. Wenn man einmal Olympische Spiele erlebt hat, dann ist man einer der größten Verfechter. Deshalb hätte ich sie gerne mal wieder in Deutschland gehabt." 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel