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1. FC Nuernberg v 1. FC Heidenheim 1846 - Second Bundesliga
Enis Alushi hat erst zwei Trainingseinheiten beim Club absolviert © Getty Images

Weil er 90 Minuten für den Kosovo auf dem Platz stand, obwohl er erst kürzlich ins Training zurückgekehrt war, hat Enis Alushi nun Ärger mit seinem Verein.

Enis Alushi vom 1. FC Nürnberg hat wegen eines Länderspieleinsatzes für den Kosovo Ärger bei seinem Verein.

Nach einer längeren Verletzungspause hatten die Franken dem 30-Jährigen, der gerade erst ins Training zurückgekehrt war, auch aus medizinischer Sicht von der Reise abgeraten.

Alushi fuhr dennoch und spielte in der WM-Qualifikation beim 0:2 gegen die Türkei über 90 Minuten.

Muss mit den Konsequenzen leben

FCN-Sportvorstand Andreas Bornemann bestellte Alushi nun zum Rapport ein. "Er braucht uns nichts mehr erklären. Er kannte unsere Haltung und ist trotzdem abgereist", sagte Bornemann der Bild: "Bei allem Verständnis für den Nationalstolz, jetzt muss er auch mit den möglichen Konsequenzen leben. Wir werden uns mit ihm und seinem Berater zusammensetzen und die weitere Zusammenarbeit besprechen."

Alushi, erst im Sommer vom Club verpflichtet, hatte sich im September einen Innenbandanriss im Knie zugezogen und nach seiner kürzlichen Genesung lediglich zwei Einheiten mit der Mannschaft trainiert, bevor er zum Nationalteam abreiste.

"Er hatte noch kein Spiel mit der Mannschaft gemacht und war noch nicht richtig in den Trainingsbetrieb integriert", sagte Club-Trainer Alois Schwartz den Nürnberger Nachrichten.

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