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Würzburger Kickers gegen Erzgebirge Aue
Nicky Adler beendete mit Erzgebirge Aue in Würzburg die jüngste Pleitenserie © Imago

Würzburg - Aue beendet im Duell der Aufsteiger bei den Würzburger Kickers seine Niederlagenserie, Coach Dotchev bekommt Rückendeckung. Würzburg reicht ein Eigentor nicht zum Sieg.

Erzgebirge Aue hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga seine Negativserie gestoppt. Im Aufsteiger-Duell zum Auftakt des 14. Spieltags kam der Tabellenvorletzte nach zuvor vier Pleiten in Folge zu einem 1:1 (1:1) bei den Würzburger Kickers, die den Sprung auf Rang vier verpassten. (Tabelle der Zweiten Liga)

Aue-Trainer Pavel Dotchev war mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir haben wieder unglücklich angefangen. Unsere Spieler waren sich nicht zu schade, eine Gelbe Karte zu bekommen", sagte der 51-Jährige bei SPORT1.

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"Wir haben die Chancen nicht genutzt, da muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Wir sind Aufsteiger, da muss man die Kirche im Dorf lassen", meinte Kickers-Coach Bernd Hollerbach bei SPORT1.

In einem Duell auf überschaubarem Niveau erzielte Pascal Köpke (43.) den Ausgleich für Aue. Zuvor waren die Gastgeber durch ein Eigentor von Adam Susac (23.) in Führung gegangen. (Spielplan und Ergebnisse der Zweiten Liga)

Aue-Boss stärkt Dotchev den Rücken

Erzgebirge-Vereinspräsident Helge Leonhardt hatte Trainer Pavel Dotchev vor dem Anpfiff im Sky-Interview den Rücken gestärkt: "Die Baustelle Trainer machen wir nicht auf. Es gibt keine Diskrepanz zwischen ihm und der Mannschaft."

In der Anfangsphase lieferten sich dann beiden Seiten vor 9138 Zuschauern eine ausgeglichene Begegnung, Torchancen waren allerdings Mangelware. Die Führung für die Gastgeber fiel nach einem langen Einwurf in den Fünfmeterraum, wo Susac den Ball im Duell mit Peter Kurzweg unglücklich ins eigene Tor lenkte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Anschließend agierte Würzburg mutiger und kam durch Kapitän Sebastian Neumann zu einer weiteren Großchance, die Aues Torwart Daniel Haas vereitelte (38.). Nach dem eher überraschenden Ausgleich per Abstauber nach einem Freistoß von Sebastian Hertner entwickelte sich ein wenig ansehnliches Duell auf Augenhöhe.

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