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VfB Stuttgart v 1. FC Nuernberg - Second Bundesliga
Simon Terodde erzielte beim Sieg gegen Nürnberg zwei Tore © Getty Images

Stuttgart - Stuttgart macht den nächsten Schritt zum ersehnten Aufstieg. Gegen Nürnberg präsentiert sich Stürmer Terodde treffsicher - sein Trainer will ihn aber nicht zu viel loben.

Dank Torjäger Simon Terodde nistet sich der VfB Stuttgart auf den Aufstiegsrängen in der Zweiten Liga ein.

Die Schwaben gewannen zum Abschluss des 14. Spieltags am Montagabend im Duell der früheren Meister gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:1 (2:0). Dem amtierenden Zweitliga-Torschützenkönig Terodde gelangen dabei die Saisontreffer neun und zehn (3. und 33. Minute).Kevin Möhwald verkürzte für den Club (80.). Für die Entscheidung sorgte Takuma Asano (90.+3). (Spielplan und Ergebnisse der Zweiten Liga)

 "Wir können richtig zufrieden sein mit den drei Punkten, dazu noch zwei Tore dazu beigesteuert. Heute gehen wir zufrieden nach Hause", sagte Torjäger Terodde nach dem Spiel bei SPORT1-Moderatorin Laura Wontorra, die ihr 100. Zweitligaspiel betreute.

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Entwicklung bei VfB Stuttgart positiv

Mit dem fünften Spiel in Folge ohne Niederlage baute Stuttgart den Vorsprung auf Mitabsteiger Hannover 96 auf dem Relegationsplatz auf vier Punkte aus. (Tabelle der Zweiten Liga)

Terodde zeigte sich mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden. "Wir hatten generell als Mannschaft anfängliche Schwierigkeiten, aber nach dem fünften, sechsten Spieltag haben wir uns irgendwo gefunden. Man sieht, dass wir über die Außen eine enorme Schnelligkeit haben. Dass die Bälle immer wieder reingespielt werden. Am Ende stehe ich in der Mitte und muss die Dinger nur versenken", sagte Terodde. 

VfB-Trainer Hannes Wolf lobte den Stürmer, wollte aber auf den gesamten Kader hinweisen: "Es bringen sich alle Spieler top ein. Vor allem auch die, die heute nicht gespielt haben. Wir sind eine große Gruppe und es geht jetzt ein bisschen in die Richtung das sich alle darauf (Tore von Terodde, d. Red.) fokussieren. Das müssen wir ein bisschen verhindern. Wir haben noch ein paar andere Jungs, die Vollgas geben."

Nürnbergs Serie reißt

Bei den Nürnbergern ging dagegen eine Serie zu Ende: Nach sieben Partien verließ der Club den Platz erstmals wieder als Verlierer. Als Tabellenzehnter beträgt der Rückstand auf Rang drei weiter sechs Punkte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Nürnbergs Trainer Alois Schwartz sah die Leistung seiner Mannschaft in Stuttgart dennoch positiv.

"Wir haben ein ganz ordentliches Auswärtsspiel gemacht. Wir haben in der ersten Hälfte gefühlt mehr Ballbesitz gehabt, aber die Effektivität des VfB Stuttgart war heute ausschlaggebend. Wir haben im letzten Drittel nicht gut gespielt, sind da nicht zum Abschluss gekommen", sagte der 49-Jährige. 

Vor 42.053 Zuschauern erwischte der fünfmalige Meister gegen den neunmaligen Titelträger einen Traumstart und ging nach einer sehenswerten Kombination früh in Führung (3.).

Die Franken kamen erst Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel und fast zum Ausgleich, als Tobias Kempe aus gut 25 Metern denn Innenpfosten mit einem Gewaltschuss traf (25.). Der zweite Treffer fiel stattdessen acht Minuten später auf der anderen Seite - wieder durch den effektiven Terodde.

Burgstaller nur einmal gefährlich

Im Laufe der zweiten Halbzeit erlangten die Stuttgarter zwar die Spielkontrolle mehr und mehr zurück, der FCN blieb aber gefährlich.

Topstürmer Guido Burgstaller, der in jedem der vorangegangenen fünf Spiele getroffen hatte, trat nur mit einem Kopfballtreffer aus Abseitsposition in Erscheinung (69.), stattdessen traf der eingewechselte Rurik Gislason erneut nur den Innenpfosten (73.). Auf der anderen Seite wurde ein Tor von Marcin Kaminski nach einem angeblichen Offensivfoul an Nürnbergs Torhüter nicht gegeben (71.).

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