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Hannover 96
Niclas Füllkrug tütete den Sieg für Hannover 96 gegen Erzgebirge Aue ein © Getty Images

Hannover - Hannover 96 setzt sich auch mit Glück gegen Erzgebirge Aue durch und klettert auf den Relegationsplatz. Harnik trifft und verballert, Aue lässt Mega-Chancen liegen.

Erstliga-Absteiger Hannover 96 hat in der Zweiten Liga einen Platz in der Aufstiegsregion zurückerobert.

Durch den 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Abstiegskandidat Erzgebirge Aue verdrängten die Niedersachsen den 1. FC Heidenheim (am Freitag 1:2 bei Arminia Bielefeld) vom dritten Tabellenrang. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die sächsischen Gäste hingegen verpassten durch ihre vierte Pleite in Serie den zumindest vorläufigen Sprung aus der Abstiegszone und bleiben Tabellenvorletzter.

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Lauter werdende Forderungen nach einer Trennung von Trainer Pawel Dotschew wies Aues Stürmer Nicky Adler nach Spielende bei Sky allerdings entschieden zurück

"Wir können immer noch mit nur einem Sieg aus der Abstiegszone rauskommen, und deswegen sollte der Trainer auch nicht zur Diskussion stehen", sagte Adler.

Harnik und Füllkrug schießen 96 auf Platz 3

Hannovers Treffer erzielten Martin Harnik (23.) mit seinem sechsten Saisontreffer und Niclas Füllkrug (76.). (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Harnik jedoch vergab nach seinem Führungstor vor 31.100 Zuschauern im weiteren Verlauf mit einem Lattentreffer völlig freistehend eine frühere Entscheidung.

"Wir hatten mehr vom Spiel und verdient gewonnen. Es lief noch nicht alles rund, aber Aue hat sich auch gut verkauft", resümierte 96-Trainer Daniel Stendel bei Sky.

Trotz des Erfolgs und ihres dritten Spiels in Folge ohne Niederlage konnten die Platzherren ihre Ambitionen auf eine direkte Rückkehr ins Oberhaus kaum untermauern.

Zu vieles in Hannovers Spiel war Stückwerk. (Die Statistik zum Spiel)

Aue hilft kräftig mit

Aue allerdings vermochte aus den Unzulänglichkeiten der Gastgeber kein Kapital schlagen:

Die meisten Aktionen der Veilchen, denen die Verunsicherung nach fünf Niederlagen in den vorherigen sechs Punktspielen deutlich anzumerken war, wirkten unüberlegt und überhastet.

So vergab Stürmer Pascal Köpke gleich mehrere hochklassige Chancen vor dem Tor. In der 79. Minute konnte er einen Querpass sechs Meter vor dem leeren Tor nicht im Kasten unterbringen.

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