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1860 Muenchen Unveils New Head Of Sport Thomas Eichin
Thomas Eichin ist seit Juni Sportchef bei 1860 München © Getty Images

Thomas Eichin ist noch nicht ganz bei 1860 München angekommen. Eine Unruhe im Verein kann er jedoch nicht feststellen. Diese käme vielmehr von außerhalb.

Thomas Eichin befindet sich bei 1860 München immer noch in der Eingewöhnungsphase. Der 50-Jährige trat im Juni 2016 die Nachfolge von Oliver Kreuzer als Sportchef an.

Nach eigener Aussage sei er bei den Löwen "sicherlich noch nicht endgültig" angekommen. "Das ist ein Verein mit großer Tradition, aber auch mit viel Unruhe im Umfeld in letzter Zeit. Es wird noch dauern, bis ich richtig angekommen bin", sagte Eichin SPORT1.

Unruhe kommt "von außerhalb"

Innerhalb des Vereins hat der ehemalige Eishockey-Manager dagegen keine große Unruhe feststellen können. Vielmehr käme die "immer von Leuten von außerhalb". Er selbst versuche nur, mit den Münchnern "unsere Marschroute umzusetzen".

Mittelfristig sieht diese auch den Bundesliga-Aufstieg vor. Eichin schätzt dieses Ziel jedoch auch realistisch ein. "Das wird sicherlich noch dauern. Ich bin nicht hierhergekommen, mit dem Gedanken, dass ich ein Erstligamanager bin. Wir müssen Stabilität schaffen", forderte der 50-Jährige.

Keine Trainerdiskussion

Momentan läuft es bei den Löwen alles andere als gut. Mit elf Punkten hat das Team nur einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Eine Diskussion um Trainer Kosta Runjaic will Eichin dennoch nicht aufkommen lassen.

"Da bin ich erfahren genug. Solche Situationen kommen immer, wenn die Punkte ausbleiben", meint der Sportchef. "Das muss ich nicht jeden Tag kommentieren. Meine Sätze werden immer anders ausgelegt, als ich sie meinte. Wenn ich ihn zu sehr stütze, hat er einen Freibrief. Wenn ich etwas in Frage stelle, dann zähle ich ihn an. Das bringt meiner Meinung nach nichts."

Stefan Aigner freut sich derweil auf sein nahendes Comeback. Ob er bereits wieder im Topspiel gegen den 1. FC Kaiserlautern (Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) auf dem Platz stehe, sei offen.

"Ich kann der Mannschaft nur helfen, wenn ich hundertprozentig fit bin. Wenn ich merke, dass es am Sonntag nicht geht, macht es keinen Sinn", sagte er bei SPORT1.

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