vergrößernverkleinern
96-Boss Martin Kind fordert den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga
96-Boss Martin Kind fordert den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga © Getty Images

Trotz Platz zwei in der Liga ist Hannovers Boss Martin Kind unzufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Dem 72-Jährigen fehlt es an Souveränität.

Präsident Martin Kind von Zweitligist Hannover 96 hat den Druck auf die sportliche Führung um Trainer Daniel Stendel, Geschäftsführer Sport Martin Bader und Sportchef Christian Möckel erhöht.

"Stabilität und Nachhaltigkeit fehlen. Ich erwarte, dass das von Bader, Möckel und Stendel analysiert wird. Es müssen Antworten gefunden werden, damit der Aufstieg nicht gefährdet wird", sagte der 72-Jährige der Bild.

Kritik an Spielweise

Trotz Platz zwei in der Liga (38 Punkte) und zwei Siegen aus drei Spielen in der Rückrunde konnte Hannover nicht überzeugen. "Den 2. Platz kann man nur loben. Aber man darf dabei nicht den Blick für die Realität verlieren. Wir gewinnen nur mit Krampf, es fehlt die Souveränität. Die Niederlage in Fürth macht mich sehr nachdenklich", sagte Kind. Vor zwei Wochen hatte Hannover 1:4 in Fürth verloren.

Keine Trainerdiskussion

Trainer Stendel stehe allerdings noch nicht zur Diskussion. "Wir wollen keine Personaldiskussion führen. Siege sind die beste Antwort. Niederlagen werden zwangsläufig für Unruhe sorgen", sagte Kind.

An der Leistungsfähigkeit der Spieler zweifelt er nicht. "Die Mannschaft ist aufstiegstauglich und hat die Qualität. Aber leider haben einzelne Spieler sehr unterschiedliche Entwicklungen genommen", sagte Kind. In der Winterpause hatten die Niedersachsen, die am Sonntag bei Dynamo Dresden spielen, auf Neuzugänge verzichtet.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel