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Hertha BSC v FC Schalke 04 - Bundesliga
Hannovers Sportdirektor Horst Heldt äußerte sich zur Kritik von Pauli-Trainer Ewald Lienen © Getty Images

Hannovers Sportdirektor Horst Heldt bezieht Stellung zur Kritik an seiner Arbeitsweise von Ewald Lienen. Er habe "aus voller Überzeugung" gehandelt.

Es hatte sich bereits mehr als angedeutet, am Montag beurlaubte Hannover 96 schließlich Trainer Daniel Stendel und stellte am Nachmittag Nachfolger Andre Breitenreiter vor.

Und das, obwohl die Niedersachsen als Viertplatzierte noch beste Chancen auf den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga haben.

Die sich anbahnende Demission Stendels brachte zuletzt St. Paulis Trainer Ewald Lienen auf die Palme: "Wie kann man in dieser Situation eine Trainerdiskussion führen?", fragte der Trainer der Kiezkicker nach der umkämpften Partie am Millerntor, und wurde dann noch deutlicher.

"Das ist für mich skandalös, lächerlich." Doch auch das Plädoyer von Lienen konnte seinen Kollegen nicht mehr retten.

Heldt: "Maße mir das nicht an"

Nun äußerte sich Hannovers neuer Sportdirektor Horst Heldt zur Kritik an seiner Arbeitsweise. "Ich habe größten Respekt vor Ewald Lienen. Ich maße mir nicht an, über die Situation des FC St. Pauli zu reden. Man sollte sich mit dem eigenen Verein beschäftigen", sagt der Manager auf einer Pressekonferenz zur harschen Kritik von Lienen.

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Um weiter zu erklären: "Ich habe aus der vollen Überzeugung heraus so gehandelt."

Stendel hatte sein Amt Anfang April 2016 übernommen und noch einen Vertrag bis 2018 besessen.

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