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TSV 1860 Muenchen
1860-Trainer Vitor Pereira (r.) versucht seine Mannschaft vor dem Abstieg zu bewahren © Getty Images

Nicht nur die Profis des TSV 1860 München befinden sich im Abstiegskampf, auch für einige U-Mannschaften wird es eng. Das könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Beim TSV 1860 München läuft vieles falsch derzeit. Die Profimannschaft steht auf dem 15. Tabellenplatz der 2. Bundesliga und liegt nur dank des besseren Torverhältnisses vor Erzgebirge Aue, das den Relegationsplatz belegt.

Doch die von Vitor Pereira trainierte Mannschaft ist nicht das einzige Team im Verein mit Problemen.

Die U17 ist bereits fix aus der Bundesliga (B-Junioren/Bundesliga Süd) abgestiegen. Dadurch muss auch die U15 (aktuell Tabellendritter in der Bayernliga Süd) in die Bezirksoberliga runter.

Auch für die U19 läuft es sportlich nicht gut. Sie steht aktuell in der Bundesliga (A-Junioren/Bundesliga Süd) auf Rang zwölf, punktgleich mit dem VfB Stuttgart auf einem Abstiegsrang – zwei Spieltage vor Schluss.

Sollten die Profis auch noch absteigen, müssten die Amateure aus der Regionalliga Bayern in die Bayernliga Süd absteigen. Das Team von Trainer Daniel Bierofka würde bei einem Abstieg der Profis automatisch auf den letzten Platz der Regionalliga Bayern gesetzt werden.

Ein Abstieg der U-Mannschaften für die kommenden Jahre würde einen großen Rückschlag für 1860 München bedeuten, das auf starke Jugendspieler angewiesen ist.

Ismaik: "Ich lasse 1860 nie mehr los"

1860-Investor Hasan Ismaik kündigt derweil an, den Löwen auch im Abstiegsfall erhalten zu bleiben.

"Ich werde meinen Traum, die Löwen wieder zu einer großen Nummer zu machen, niemals aufgeben", postete er am Dienstagmittag auf Facebook: "Selbst wenn wir absteigen sollten, wovon ich nicht ausgehe, würde ich an Eurer Seite bleiben. Ich lasse 1860 nie mehr los. Ich habe eine Verantwortung gegenüber Euch."

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