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Junior Diaz schenkte Arminia Bielefeld mit seinem Eigentor einen Punkt © Imago

Würzburg - Arminia Bielefeld entgeht in der Nachspielzeit einer schmerzhaften Niederlage. Die Würzburger Kickers helfen mit ein einem kuriosen Eigentor kräftig nach.

Die Würzburger Kickers und Arminia Bielefeld haben in der 2. Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Die Franken trennten sich von den Ostwestfalen aufgrund eines späten Eigentors von Junior Diaz 1:1 (1:0) und sind damit auch im neunten Spiel im Jahr 2017 sieglos.

Bielefeld bleibt mit 24 Punkten Vorletzter, auch Würzburg (30) ist als 13. weiter vom Abstieg bedroht. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Eigentor rettet Bielefeld

Rico Benatelli (17.) erzielte mit seinem vierten Saisontor die Führung für die Franken, die ihren letzten Erfolg am 18. Dezember gegen Absteiger VfB Stuttgart gefeiert hatten. Bielefeld kam durch das unglückliche Diaz-Eigentor (90.+1) aber immerhin zu einem Punkt. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"Der Punkt fühlt sich erst mal scheiße an, aber vielleicht ist er am Ende noch sehr wichtig", sagte Würzburg-Coach Bernd Hollerbach nach der Partie. Bielefelds neuer Trainer Jeff Saibene ergänzte: "Die Leistung war ungenügend, da gibt es nichts schönzureden. Wenn wir uns retten wollen, müssen wir uns steigern."

Bei Würzburg war vor 10.428 Zuschauern nicht viel von Verunsicherung zu sehen. Das bislang schlechteste Rückrundenteam der 2. Liga spielte temporeich und kam durch Benatelli früh zur Führung.

Würzburg verpasst das 2:0

Vorausgegangen war ein Ballgewinn von Patrick Weihrauch in der eigenen Hälfte und ein toller Sololauf bis fast zur Grundlinie. Elia Soriano hatte sogar das 2:0 auf dem Fuß (34.), schoss allerdings knapp neben das Bielefelder Tor.

Der luxemburgische Trainer Saibene, der den Mitte März entlassenen Jürgen Kramny auf der Bielefelder Trainerbank beerbt hatte, wechselte nach der Pause in Andreas Voglsammer einen zweiten Stürmer ein.

Viele Möglichkeiten konnten sich die Ostwestfalen in einer von beiden Seiten deutlich schwächeren zweiten Hälfte dennoch nicht herausspielen, hatten letztlich aber das Glück auf ihrer Seite.

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