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Mit einem kuriosen Eigentor brachte Aias Aosman Greuther Fürth auf die Siegerstraße © Imago

Fürth - Ein kurioses Eigentor von Dynamo Dresden verhilft Greuther Fürth zum Heimsieg. Dynamo enttäuscht vor allem offensiv und bleibt zum dritten Mal in Folge sieglos.

Zwei Tage nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Janos Radoki hat die SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach zuvor zwei Niederlage in Folge gewannen die Franken 1:0 (0:0) gegen Dynamo Dresden und unterstrichen damit ihre wiedergewonnene Heimstärke. (LIVETICKER zum Nachlesen)

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Ein kurioses Eigentor von Aias Aosman (74.) besiegelte die Niederlage der Dresdner, die zum dritten Mal in Serie ohne Dreier blieben. Der Aufsteiger liegt als Tabellenfünfter aber mit drei Zählern mehr weiter einen Rang vor den Fürthern. (Die Tabelle der 2. Liga)

"Ich wollte ihn mit dem Kopf klären, dann mit dem Fuß. Aber der Ball geht an den Schienbeinschoner und wird dann unhaltbar", schilderte "Pechvogel" Aosman bei SPORT1 sein Missgeschick. 

Dresden-Trainer Uwe Neuhaus war unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Es ist unerklärlich, wie wir so unsicher sein können, und das als Tabellenfünfter. Das verstehe ich nicht."

Kaum Torchancen in der ersten Halbzeit

10.775 Zuschauer erlebten eine ereignisarme erste Hälte. Die einzige nennenswerte Torchance vor der Pause hatten die Hausherren. Nach einem dicken Patzer von Florian Ballas verfehlte Patrick Sontheimer in der 19. Minute aber aus 25 Metern das Ziel. (Alle Ergebnisse im Überblick)

Dresden verbuchte in den ersten 45 Minuten gar keinen einzigen Torschuss - eine Saisonpremiere für die Sachsen. Die Mannschaft von trainer Uwe Neuhaus hatte zwar 60 Prozent Ballbesitz, überwiegend aber in der eigenen Hälfte.

Auch nach der Pause wurde es lange Zeit nicht besser, da beide Teams angesichts des praktisch frühzeitig sichergestellten Klassenerhaltes nicht mehr als nötig taten. In der 61. Minute verbuchten die Gäste durch Akaki Gogia immerhin ihre erste Torgelegenheit, ehe Aosman den Ball aus 16 Metern mit dem Knie ins eigene Netz schoss.

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