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Erzgebirge Aue ist auf einem guten Weg zum Klassenerhalt © Imago

Aue - Erzgebirge Aue landet einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf gegen die Würzburger Kickers. Bereits nach 20 Minuten ist das Spiel so gut wie entschieden.

Erzgebirge Aue hat nicht zuletzt durch einen Blitzstart mit drei Toren in nur 18 Minuten das Abstiegsduell gegen die Würzburger Kickers gewonnen und darf mehr denn je auf den Klassenerhalt in der 2. Liga hoffen.

Das Team von Domenico Tedesco besiegte den direkten Konkurrenten 3:1 (3:0) und vergrößerte damit den Abstand auf den Relegationsplatz auf drei Punkte. (Ergebnisse und Spielplan)

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Würzburg seit 14 Spielen sieglos

Die von Bernd Hollerbach trainierten Würzburger warten dagegen inzwischen seit 14 Spielen auf einen Sieg und haben mit 33 Zählern drei Punkte weniger als Aue.

"Beim 1:0 denke ich war es ein Freistoß für uns, weil der Spieler Nazarov (Aue-Profi Dimitri Nazarov, d. Red.) den Ball einklemmt, den Freistoß kriegt und wir das 0:1", sagte Hollerbach zu SPORT1.

"Die Spiele nehmen eine Entwicklung und wenn man früh so ein 1:0 bekommt, ist es doch klar, dass das Einfluss auf das Spiel nimmt."

Hollerbach: "Respekt an die Jungs"

Der Kickers-Coach weiter: "Ich denke am Ende haben nur noch wir gespielt. Respekt an die Jungs. Wir werden immer belächelt, ich glaube an uns."

Würzburgs Mittelfeldspieler Tobias Schröck meinte am SPORT1-Mikrofon noch: "Wir haben die 1. Halbzeit ein bisschen verschlafen. Das 3:0 nach der 1. Halbzeit ist dann natürlich hart."

Fabian Kalig (3.), Dimitri Nazarow (10./Foulelfmeter) und Pascal Köpke (18,) sorgten früh für die Entscheidung in der Partie. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Vor 9600 Zuschauern durften die Gastgeber bereits kurz nach Beginn jubeln. Eine Freistoßflanke von Mario Kvesic flog unberührt durch den Strafraum, prallte an die Latte, den Abpraller verwertete Kalig aus kurzer Distanz per Kopf. 

Nur wenig später trafen Nasarow per Foulelfmeter und Köpke nach einer starken Kombination.

Weihrauch erzielt Traumtor

Vor allem in der Offensive wirkten die Gastgeber wie schon so oft seit der Übernahme von Tedesco variabel und spielfreudig. In der Defensive ließen sie nur wenige Chancen der Kickers zu. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Nach der Pause kamen die Würzburger nur noch zum Anschlusstreffer. Patrick Weihrauch traf per Traumtor aus 25 Metern (60.).

 

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