vergrößernverkleinern
FC St. Pauli v 1. FC Heidenheim 1846 - Second Bundesliga
John Verhoek (r.) brachte mit einem Eigentor seinen Ex-Klub St. Pauli auf die Siegerstraße © Getty Images

Hamburg - Der FC St. Pauli setzt seine Siegesserie fort und setzt sich weiter von der Abstiegszone ab. Ein früherer Hamburger leitet den Sieg gegen Heidenheim ein.

Der FC St. Pauli hat den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gemacht.

Die Hamburger gewannen zum Auftakt des 31. Spieltags daheim 3:0 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim und kletterten nach dem vierten Sieg in Serie mit 38 Punkten auf den elften Platz. (Ergebnisse und Spielplan)

Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 wuchs vorerst auf fünf Punkte an. "Wir bleiben bescheiden und demütig. Wir müssen die Konzentration hoch halten. Es ist eine wahnsinnig heiße zweite Liga im Moment, wir sind noch nicht gerettet", trat Paulis Trainer Ewald Lienen bei SPORT1 auf die Euphoriebremse. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Highlights der Partie ab 22.15 Uhr in Hattrick - Die 2. Bundesliga LIVE im TV auf SPORT1.

Verhoek trifft ins falsche Tor

Ein Eigentor des Ex-Paulianers Johan Verhoek (52.), die Freiburger Leihgabe Mats Möller Daehli (56.) und Torjäger Aziz Bouhaddouz (63.) sorgten für den achten Rückrunden-Sieg der Hausherren, die aus den 14 Partien der Rückserie stolze 27 Punkte geholt haben. Nach der Hinrunde war St. Paul mit elf Zählern aus 17 Spielen noch abgeschlagenes Schlusslicht.

"Wir haben haben heute einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt gemacht, aber noch ist nichts sicher. Nächste Woche wird dann die Entscheidung fallen. Aber in der Hinrunde Letzer zu sein und in der Rückrunde dann Erster, das wäre schon ein Traum", freute sich Paulis Torschütze Bouhaddouz bei SPORT1.

Heidenheim, das Marcel Titsch-Rivero mit Gelb-Roter Karte (79.) verlor, ist mit 40 Punkten Siebter. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

FCH-Trainer Frank Schmidt übte nach der Pleite bei SPORT1 offene Kritik an seiner Mannschaft: "Uns fehlen die Typen und das Selbstvertrauen. Wir waren in der ersten Halbzeit stabil, aber dann in der 2. Halbzeit sind wir wie ein Kartenhaus zusammengefallen.

St. Pauli dreht nach der Pause auf

Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Millerntor boten beide Mannschaften lange Zeit fußballerische Magerkost. Bei teils strömendem Regen blieb Halbzeit eins praktisch ohne echte Torchance.

Nach der Pause sorgte St. Pauli gnadenlos effektiv binnen zwölf Minuten für klare Verhältnisse. Nach dem Eigentor von Verhoek, der eine scharfe Hereingabe von Waldemar Sobota unfreiwillig verwertete, nutzte Möller Daehli einen Patzer von FCH-Torwart Kevin Müller aus. Bouhaddouz sorgten mit seinem neunten Treffer seit Ende Februar für die Entscheidung. 

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel