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Niklas Kreuzer (2.v.r.) spielt seit 2014 bei Dynamo Dresden.

Dresden - Dynamo lässt vor eigenem Publikum einen Sieg liegen und ist wohl endgültig raus aus dem Aufstiegsrennen. Fortuna setzt sich von unten ab.

Dynamo Dresden hat im Aufstiegskampf der 2. Liga einen womöglich entscheidenden Rückschlag kassiert.

Im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf kamen die Sachsen am 29. Spieltag nach langer Zeit schwacher Leistung nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und liegen damit acht Punkte hinter Platz drei zurück. (Die Tabelle der 2. Liga)

Funkel: "Stolz auf die Mannschaft"

"Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft, wir haben eine Chance zugelassen und die ging rein, aber selten haben wir in einem Auswärtsspiel so viele Tormöglichkeiten kreiert", sagte Düsseldorfs Coach Friedhelm Funkel zu SPORT1.

"Zumindest haben wir einen Punkt geholt und der ist für uns ganz wichtig. Wenn mir vor dem Spiel Jemand gesagt hätte, dass wir in Dresden einen Punkt mitnehmen, hätte ich das sofort unterschrieben."

Dynamo-Coach Uwe Neuhaus meinte am SPORT1-Mikrofon: "Die Mannschaft wollte definitiv, aber uns fehlten die Mittel und die kreativen Momente. Düsseldorf hat uns den Punkt auf dem Präsentierteller gereicht."

Kutschke erhöht Druck auf Terodde

Vor 29.297 Zuschauern brachte Christian Gartner (17.) die über weite Strecken das Spiel bestimmenden Gäste in Führung, Stefan Kutschke (77.) glich mit seinem 16. Saisontor aus und liegt in der Torjägerliste nur noch einen Treffer hinter dem führenden Stuttgarter Simon Terodde zurück. (Alle Ergebnisse im Überblick)

"Man strebt immer nach dem Besten. Sich da oben in der Torschützenliste mit den Spielern zu messen, ist doch schön", sagte Kutschke SPORT1.

Nach zuletzt mauen Leistungen begannen die Düsseldorfer erstaunlich mutig und wurden schnell belohnt. Nach einer Hereingabe von Lukas Schmitz war Gartner zur Stelle, mit leichter Hilfe des Innenpfostens verbuchte der Österreicher seinen ersten Zweitliga-Treffer überhaupt (LIVETICKER zum Nachlesen).

Dynamo agierte weitgehend harmlos, auch Dresdens "Ur-Fortune" Andreas Lambertz, der von 2002 bis 2015 für die Düsseldorfer gespielt hatte, konnte kaum Akzente setzen. Eine der seltenen Dynamo-Chancen nutzte schließlich Kutschke in bester Torjäger-Manier zum Ausgleich.

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