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VfB Stuttgart, TSV 1860 Muenchen, Zweite Liga, 2. Bundesliga
Takuma Asano könnte wie in der Hinrunde gegen 1860 die Position von Mane einnehmen © Getty Images

Der mit Verletzungssorgen kämpfende VfB Stuttgart braucht beim TSV 1860 München einen Erfolg im Aufstiegsrennen. Auch zwei Mitkonkurrenten sind gefordert.

Für den VfB Stuttgart läuft es derzeit nicht. Seit vier Spielen ist der Bundesligaabsteiger in der 2. Liga sieglos, gegen TSV 1860 München will der VfB endlich wieder feiern (ab 17.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Vor dem Spiel erreichte Stuttgart jedoch die nächste Negativnachricht. Flügelflitzer Carlos Mane fällt aufgrund von Knieproblemen für den Rest der Saison aus.

Trainer Hannes Wolf hofft trotz aller schlechten Umstände auf eine Trotzaktion: "Durch so eine Misserfolgsserie kann viel Schärfe entstehen, die dich nach vorne bringt."

Gegen 1860 wird diese Schärfe nötig sein: Die Löwen konnten zuletzt zwei Siege in Folge feiern und legten damit Punkte zwischen sich und dem Relegationsrang.

Wolf sieht gegen München vor allem Verbesserungsbedarf in der Defensive: "Gegen den Ball muss wieder besser gearbeitet werden." Trotzdem bringe es nichts, alles "wild durcheinander zu würfeln".

Aufstiegskonkurrenten vor kniffligen Aufgaben

Aufstiegskonkurrent Union Berlin empfängt Erzgebirge Aue (ab 17.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Vor dem Spieltag formulierte Trainer Jens Keller eine erste Kampfansage an die Konkurrenz. Wenn man "punktgleich ist mit dem Tabellenführer, dann ist es natürlich klar, dass man aufsteigen möchte".

Union tut aber gut daran, die Auer nicht zu unterschätzen. Diese haben unter Neu-Trainer Domenico Tedesco ihr Glück wiedergefunden, was unter Pavel Dotchev noch fehlte. Zuletzt verschaffte sich Aue mit dem Erfolg über St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf.

Auch Braunschweig ist gefordert. Sie haben mit Greuther Fürth die vermeintlich schwerste Aufgabe (ab 17.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Die Eintracht zeigte sich zuletzt jedoch äußerst formstark und holte 16 von 18 möglichen Punkten. "Der absolute Wille zum Erfolg ist derzeit unser größtes Plus", sagte Trainer Lieberknecht.

Aber auch die Fürther sind unter Trainer Janos Ranoki nicht zu unterschätzen, haben sich unter seiner Regie aus der Abstiegszone ins obere Tabellenmittelfeld vorgearbeitet und schon 18 Zähler in der Rückrunde gesammelt.

Verbeek motzt

Trainer Gertjan Verbeek zeigte sich vor dem Heimspiel seines VfL Bochum gegen Kaiserslautern unzufrieden mit der Terminierung (ab 17.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Ich finde, das ist eine beschissene Zeit", sagte der 54-Jährige vor dem Spiel. Um 17.30 Uhr seien alle bei der Arbeit, die Kinder kämen aus der Schule. "Das sind kommerzielle Belange", vermutete Verbeek.

Dynamo Dresden möchte gegen Heidenheim den Schock aus dem Stuttgart-Spektakel verdauen (ab 17.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Nach 3:0-Führung musste Dynamo noch das Unentschieden hinnehmen.

Gegen Heidenheim soll jetzt Wiedergutmachung betrieben werden. Die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht: Die seit sechs Begegnungen erfolglosen Heidenheimer kassierten in ihren bislang neun Rückrundenpartien 15 Gegentore und stellen damit die zweitschwächste Rückrunden-Defensive der Liga.

Highlights der Partien in Hattrick - Die 2. Bundesliga, ab 22 Uhr im TV auf SPORT1

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